Adventureland

Wie bereits in "Superbad" (2007), einer Zusammenarbeit mit Produzent Judd Apatow und Schauspieler Seth Rogen, befasst sich Regisseur Mottola auch in "Adventureland" mit dem Freud und Leid des Erwachsenwerdens.

Sommer 1987: Eigentlich sah für James (Jesse Eisenberg) alles wunderbar aus: Er hat eine Freundin, ein tolles Studium und einen Europatrip geplant. Doch innerhalb weniger Tage zerplatzen all seine Träume. Seine Freundin macht Schluss und seine Eltern informieren ihn, dass sie weder die Uni-Gebühren noch den Europatrip zahlen können, weil sein Vater eine schlecht bezahlte Stelle annehmen musste. Um sich zumindest die Studiengebühren leisten zu können, muss James wohl oder übel einen unterbezahlten Job in einem lokalen Vergnügungspark nahe Pittsburgh antreten. Was für James als schlimmster Sommer seines Lebens beginnt, erweist sich schon bald als überraschender Glücksgriff, als er auf seine Kollegin Em (Kristen Stewart) trifft, in die er sich Hals über Kopf verliebt.

"Adventureland" beruht auf den persönlichen Erfahrungen von Filmemacher Greg Mottola, der auch das Drehbuch zum Film verfasste: Tatsächlich arbeitete Mottola während seines Filmstudiums in New York in einem Vergnügungspark auf Long Island. Der Regisseur beweist mit seiner neuen Komödie einmal aufs Neue ein sensibles Gespür für scharfen Wortwitz und einen präzisen Blick für sonstige Feinheiten des menschlichen Miteinanders.