"Lola" ist zweiter Überraschungsfilm in Venedig

Das letzte Rätsel beim Festival in Venedig ist gelüftet: "Lola" des philippinischen Regisseurs Brillante Mendoza ist der zweite Überraschungsfilm des Wettbewerbs. Damit stehen nun alle 25 Filme fest, die ins Rennen um den Goldenen Löwen gehen.

"Lola" erzählt die Geschichte zweier Familien, die durch einen Mord miteinander verbunden sind. In dem fast dokumentarisch anmutenden Werk begleitet Mendoza vor allem die beiden Großmütter der Familien. Wie schon in seinen früheren Filmen ist auch in "Lola" die teilweise ohrenbetäubende Tonspur beherrschend. Mendoza wurde in diesem Jahr beim Filmfestival in Cannes für "Kinatay" bereits als bester Regisseur ausgezeichnet.

Der erste Überraschungsfilm des Festivals kam vom deutschen Regisseur Werner Herzog, der damit gleich mit zwei Filmen im Wettbewerb antritt: mit "My Son, My Son, What Have Ye Done?" sowie "Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans".