Christoph Waltz gewann britischen Filmpreis
Christoph Waltz gewann britischen Filmpreis

Christoph Waltz gewann britischen Filmpreis

Schauspieler Christoph Waltz hat für seine Rolle in dem Kriegsfilm "Inglourious Basterds" den britischen Filmpreis BAFTA gewonnen. Der Schauspieler erhielt die Auszeichnung laut BAFTA-Homepage am Sonntag in der Kategorie bester Nebendarsteller. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich so einen Traum einmal träumen könnte", so Waltz.

Der Österreicher setzte sich gegen starke Konkurrenz durch. Nominiert waren auch Alec Baldwin ("Wenn Liebe so einfach wäre"), Christian McKay ("Me And Orson Welles"), Stanley Tucci ("In meinem Himmel") und Alfred Molina ("An Education"). Die Preise der Britischen Akademie für Film- und Fernsehkünste (Bafta) sind das britische Pendant zu den Oscars.

Aus Österreich am Start bei den Preisen der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) 2010 war in der Kategorie Nicht-englischsprachiger Film auch "Das weiß Band" von Regisseur Michael Haneke. Der Streifen konnte sich aber nicht durchsetzen. Zum Siegerfilm in dieser Kategorie wurde "Un prophete" ("Ein Prophet") aus Frankreich von Regisseur Jacques Audiard gekürt.

"Das weiße Band", eine österreichisch-deutsch-französische Ko-Produktion ist ein Schwarz-Weiß-Film, der in Norddeutschland vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs den gesellschaftlichen und strukturellen Ursachen von Gewalt nachspürt. Haneke hat neben dem Golden Globe dafür u.a. auch die "Goldene Palme" in Cannes, sowie beim Europäischen Filmpreis abgeräumt und ist für den Auslands-Oscar nominiert. An der Croisette und bei den Globes hatte Hanekes "Das weiße Band" seinen schärfsten Konkurrenten "Un prophete" also hinter sich gelassen. Auch um den Oscar konkurrieren u.a. diese beiden Filme.

Auch Waltz heimste für seine Darstellung eines sadistisch-charmanten SS-Manns in Quentin Tarantinos Film "Inglourious Basterds" schon vorher zahlreiche Preise ein und ist ebenfalls für den Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert.