Britischer Filmpreis: Haneke und Waltz nominiert

Der deutsch-österreichische Film "Das weiße Band" ist auf internationalem Siegeszug. Das Drama wurde am Donnerstag in London für den renommierten britischen Filmpreis Bafta in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film nominiert. Gleichzeitig hat der Film des österreichischen Regisseurs Michael Haneke eine weitere Hürde im Rennen um den Oscar genommen. Wie die Filmakademie in Hollywood mitteilte, konnte sich das "Das weiße Band" auf einer Liste von neun ausländischen Filmen platzieren. Das Schwarz-Weiß-Drama hatte bereits am Montag einen Golden Globe gewonnen.

Bei den Baftas, den British Academy Film Awards, konkurriert "Das weiße Band" unter anderem mit dem spanischen Film "Zerrissene Umarmungen" von Pedro Almodóvar und mit Penélope Cruz in der Hauptrolle und dem französischen Streifen "Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft" mit "Amelie"-Darstellerin Audrey Tautou.

Der Österreicher Christoph Waltz reitet ebenfalls weiter auf der Erfolgswelle: Bei den Baftas wurde er als bester Nebendarsteller für "Inglourious Basterds" nominiert. Der Film von Quentin Tarantino erhielt - genauso wie die Komödie "Up In The Air" mit George Clooney - insgesamt sechs Bafta-Nominierungen. Clooney bekam dabei auch eine Nominierung als bester Hauptdarsteller.

Favorit bei den Baftas ist jedoch das Science-Fiction-Spektakel "Avatar - Aufbruch nach Pandora". Das bereits mit Golden Globes gekrönte Werk von "Titanic"-Regisseur James Cameron erhielt acht Nominierungen, darunter als bester Film und für die beste Regie. Ebenso viele Nominierungen heimsten das britische Drama "An Education" und das Kriegsdrama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" ein. Die Baftas werden am 21. Februar in London verliehen.

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