60. Berlinale Depardieus "L'Autre Dumas" gefällt

Der Historienfilm "L'Autre Dumas" mit Gérard Depardieu hat bei der Berlinale den Geschmack des Publikums getroffen. Der französische Regisseur Safy Nebbou entschuldigte sich am Donnerstagabend (18.2.) bei der Galavorführung, dass er ohne das Schauspielerteam angereist war. "Die arbeiten alle, deshalb bin ich recht entspannt", witzelte er.

Depardieu spielt in der französisch-belgischen Koproduktion den Autor und Lebemann Alexandre Dumas (1802-1870), der sich den Ghostwriter Maquet (Benoit Poelvoorde) hält. Ohne dessen Hilfe wären Erfolgsromane wie "Die drei Musketiere" oder "Der Graf von Monte Christo" nicht entstanden. Die Zusammenarbeit geht gut, bis sich beide in dieselbe Frau verlieben.

Er habe mit dem Film vor allem an das Schicksal des unbekannt gebliebenen Schriftstellers Maquet erinnern wollen, sagte der Regisseur. "Ich wollte ihm den Platz zurückgeben, der ihm im wirklichen Leben versagt blieb." Nach "L'Autre Dumas" in der Reihe Berlinale Special ist am Freitag mit dem Wettbewerbsbeitrag "Mammuth" ein zweiter Film mit Depardieu zu sehen.