We love NEON

Neonfarben im Sommer

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careesma.at geht dem Trend auf den Grund

Übernommen von den 80ern ist der Trend ein Haupterzeugnis der 90er Jahre. Neben dem Anhören von Boy Bands und dem Anstarren von Leonardo DiCaprio Postern, trug die modebewusste Frau der 90er ausgewaschene Jeans, Biker Shorts und ausgefallene Neonfarben. Entstanden ist der Trend nicht zuletzt aufgrund der Technokultur desselben Jahrzehnts. In der sogenannten “Raving Society” stand Erlebnis und Spaß unter dem Motto “Love, Peace & Unity” an erster Stelle.

Kontrastprogramm

Neonfarben haben eine sehr kraftvolle und dynamische Wirkung. Zu hervorstechenden Farbtönen zu greifen, erfordert Mut und Selbstbewusstsein. Wer Neonfarben tragen will, braucht jedoch ein Gespür für die richtige Zusammenstellung. Die grellen Farben können nämlich auch super kombiniert werden. Besonders schrill wirken die Farben, wenn sie zusätzlich noch mit Pastelltönen abgestimmt werden. Der Kontrast zwischen Neon und Pastell wirkt frisch und modern. Beispielsweise trifft intensives Azurblau auf pastellfarbenes Mint oder zartes Zitronengelb auf Neon-Pink. Dieses Zusammenspiel der Farben nennt man Colour Blocking. Darunter versteht man, dass zwei bis drei Kontrastfarben miteinander gemixt werden.

Typgerechte Akzente setzen

Dank der Farbenvielfalt ist für jeden Typ etwas dabei. Für die, die sich bei der Auswahl unsicher sind, kann die Haarfarbe ein guter Indikator sein. Blondinen stehen besonders Neonfarben in Pink, Blau, Türkis und Lime. Brünette Typen werden am besten durch knallige Grün- und Gelbtöne hervorgehoben. Rote Haare strahlen am schönsten mit Neongelb und leuchtendem Türkis. Schwarzhaarige können jede der grellen Farben tragen.

Neonfarben kann Frau auch bei einem Job im Büro tragen. Es kommt allerdings darauf an, in welcher Branche man tätig ist. Arbeitet man bei einem Lifestyle-Magazin, kann man sich gewagter kleiden als in einem Unternehmen, das eher bürokratisch und konservativ ist. Dennoch können knallige Akzente gesetzt werden. Man muss es im Büro ja nicht übertreiben mit den Knallfarben. Beispielsweise kann man zu knalligem Lippenstift und Nagellack oder einer grellen Handtasche greifen. Ob und wie viel Farbakzente man im Büro setzen darf, ist im Endeffekt wahrscheinlich eine Streitfrage. Dennoch gilt: Solange der Chef nichts dagegen einzuwenden hat, können Sie es ruhig knallen lassen und wer im Büro auf Knallfarben verzichten muss, tobt sich eben in der Freizeit aus. 

Bildrechte: Bernd Wachtmeister / pixelio.de

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