Snacks am Arbeitsplatz

Mittagspause

Snacks am Arbeitsplatz

“Nicht vor dem Computer essen, auf das Frühstück nicht vergessen und Finger weg von fetthaltigen Speisen!“, Tipps zum Joballtag von Ernährungsspezialisten sind uns hinreichend bekannt. Der Großteil der ArbeitnehmerInnen hält sich aber nur recht selten an die Drei-Liter-Wasserregel und Co. Hier ein weiterer Versuch die österreichische Arbeiterschaft zu mehr gesundem Essen im Job zu bekehren. 

Die Süddeutsche Zeitung wählte die beliebtesten zehn Kantinenessen. An der Spitze waren aber keinesfalls Salat, Gemüselasagne oder Tofulaibchen, sondern vielmehr Schnitzel, Pasta und Pizza. Natürlich könnte man argumentieren, dass fettige und ungesunde Kost ab und zu in Ordnung ist. So schnell es aber mit dem Kalorienverbrauch nach oben geht, geht es auch mit den Energiereserven nach unten. Das Ergebnis: Man fühlt sich müde, schlaff und ausgepowert und das bereits zur Hälfte des Arbeitstages. Um das zu vermeiden einige Tipps, damit der Arbeitstag ohne ernährungstechnische Probleme vonstattengehen kann.

Gerade zur Mittagspause steigt der Hunger ins Unendliche. Nicht selten überschätzt sich Frau und isst mehr als ihr lieb ist. Besonders gefährlich sind dabei Buffets. Hier kann nach Lust und Laune zugegriffen werden. Das Problem dabei: Das Sättigungsgefühl tritt oft erst nach 20 Minuten ein. Ist man also bei der Nachspeise angelangt, merkt man erst, dass es schon längst genug ist. Dieser Gefahr kann aber ganz einfach entgangen werden: Indem man ein Glas lauwarmes Wasser vor dem Essensbeginn trinkt, wird der Hunger bereits ein wenig gestillt.

Aus zwei mach eins: Eine warme Mahlzeit am Tag ist völlig ausreichend, das kann unter anderem auch am Abend sein. Unter Tags ist etwa die Methode des „Snackings“ zu empfehlen. Kleine Häppchen werden mehrmals am Tag verzehrt und damit teilt sich die Kalorienaufnahme gut auf und man entgeht der Gefahr, sich zu übersättigt zu fühlen. Mit Snacks kann man sich außerdem auch bei einem Teilzeitjob zwischendurch stärken. 

Heißhunger vermeiden

Wer nur einmal untertags eine große Portion isst und dazu noch viele Fette und Kohlenhydrate zu sich nimmt, ist vor dem Heißhunger am Abend nicht geschützt. Der Hunger wurde dann nämlich nur getäuscht. Hat man am Abend Zeit sich zu entspannen, wird einem bewusst, dass das Hungergefühl  noch lange nicht bewältigt ist. Der Gang zur Süßigkeiten-Dose wirkt dann nur extrem kurz. Besser man greift also zu kleinen Zwischendurchs wie Obst oder Brainfood. Einstein und Co. kann man damit zwar keine Konkurrenz machen, aber die Konzentration hat man auf jeden Fall auf seiner Seite. Der Griff zu Kürbis- und Sonnenblumenkernen während der Arbeitszeit ist somit sehr zu empfehlen

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