cSt causa: Claudia Stadler im MADONNA-Talk

Anlagetipps vom Profi

cSt causa: Claudia Stadler im MADONNA-Talk

Artikel teilen

Auf ihren Rat vertrauen Privatpersonen, Konzerne und Co.

Nicht nur Finanzen sind ihr Kapital: Die Grazerin Claudia Stadler (60) gründete 2006 die cSt Unternehmensberatung und Lohnverrechnungs GesmbH – ihre Kanzlei cSt causa Steuerberatung beschäftigt mittlerweile 30 Mitarbeiter:innen und hat sich neben Steuerberatung auf Buchhaltung oder Personalverrechnung fokussiert.

© Landerl
cSt causa: Claudia Stadler im MADONNA-Talk
× cSt causa: Claudia Stadler im MADONNA-Talk

Claudia Stadler liefert mit ihrer Kanzlei cSt causa einen Rundumservice.

Herausforderungen gewohnt

Doch damit nicht genug: Stadler (hat Jus und Wirtschaft studiert) ließ sich auch zur eingetragenen Mediatorin ausbilden – auch aus Eigennutz, wie sie in MADONNA verrät: „Die Situationen werden kritischer und sensitiver, vor allem im Bereich der Mitarbeiter:innen. Die Ausbildung hat mir selber auch geholfen, mich zurückzunehmen und Leute in die Eigenverantwortung zu führen.“ Die „Sprecherin der cSt Unternehmen“ ist als ehemalige Profisportlerin sämtliche Herausforderungen gewohnt; eine ganz neue Challenge stellte aber Corona dar: „Die Pandemie hat alles über den Haufen geworfen. Regeln, Ordnungen und Co.: Jeder Tag bringt etwas Neues, die Welt hat sich verändert.“

Jeder schaut nur mehr auf sich

Verändert hat sich auch der oftmals sehr raue Ton unter den Menschen. Für Stadler ist dies u. a. eine Folge der Pandemie: „Jeder schaut nur mehr auf sich, es wird aggressiv verteidigt.“ Wie gut, dass die Steirerin nicht „Everybody’s Darling“ sein will – sondern ein Mensch mit Handschlagqualität. Ihr Wort gilt: Und deshalb gibt sie den MADONNA-Leser:innen Tipps, wie sie zu Krisenzeiten ihr Geld sichern und auf lange Sicht sogar vermehren können. Denn: „Die aktuellen Geschehnisse unterstreichen, wie groß die Unsicherheit in der Welt ist. Um einen guten Lebensstandard halten zu können, ist ein früh begonnener Vermögensaufbau unumgänglich“, so die Expertin.

Sparen Sie sich das Sparbuch

Es ist kein großes Geheimnis: Die Österreicher:innen stehen immer noch aufs altbewährte Sparen. Stadler: „Das Sparbuch ist mittlerweile wenig attraktiv. Niedrige Zinssätze von 0,01 Prozent sind nicht selten. Bei einer Einlage von etwa 10.000 Euro macht das nach Abzug der Spesen 0,75 Euro an Zinsen pro Jahr.“ Damit ist klar: Es braucht Alternativen!

Akt(i)enzeichen XY ungelöst?

Geld in Aktien anzulegen, kann hohe Erträge bringen. Aber: „Aktien sind risikoreich. Daher sollten Sie über ein grund­legendes Verständnis der Wirtschaft verfügen.“ Alternativ können Sie in ETFs (passiv verwaltete Aktienfonds) oder Fonds investieren.

Kryptische Kryptowährungen

„Ja, Kryptowährungen sind gerade in – dennoch heißt’s: Achtsam bleiben!“, mahnt die Finanzexpertin. „Viele Scharlatane versprechen das Blaue vom Himmel. Es braucht also das Know-how echter Expert:innen.“ Eine Alternative zu Bitcoin, Ethereum und Co. ist, das Geld per Crowdinvesting anzulegen. Aber: „Trauen Sie sich nur, wenn Sie die Branche und das Projekt dahinter auch wirklich kennen und verstehen!“ In Krisenzeiten wie diesen sollte Vorsicht auch beim Kauf von Immobilien oberstes Gebot sein, wie Stadler betont: „Es ist absolut nicht vorhersehbar, wie sich die Baukosten entwickeln!“

OE24 Logo