Schutz vor einem Brand bietet eingebaute Sicherung

Technische Hilfen für die Wohnung

Nachts lauern in der Wohnung viele Stolperfallen. Wer nicht in der Nacht über einen Wäschekorb fallen will, der kann solche Risiken durch einen Bewegungsmelder im Flur vermeiden. Dieser sorgt nachts für gute Beleuchtung. Technische Hilfsmittel bieten Sicherheit - so lange Bewohner nicht zu alt und verwirrt sind.

Inzwischen gibt es viele Hilfsmittel, die mit wenig Aufwand eingebaut werden können, im Hintergrund arbeiten und das Leben sicherer machen. Ein Beispiel ist das Bügeleisen, das sich ausstellt, sobald es nicht mehr bewegt wird. Temperaturbegrenzer für Wasserhähne verhindern, dass sich die Bewohner an zu heißem Wasser verbrühen. Herdsicherungssysteme schalten den Herd beim Überhitzen der Kochfelder automatisch ab. "Die sind vorrangig für sehbehinderte oder vergessliche Menschen gedacht", erklärt ein Experte von der Beratungsstelle Wohnen in München.

Rauch- und Gasmelder geben Alarm, wenn es brennt oder Gas austritt. Wer Angst vor einem Wasserschaden hat, kann vor der Badewanne einen Sensor anbringen, der Alarm auslöst, so ein Alzheimer Experte. Solche Geräte melden aber lediglich die Gefahr. Sie setzen voraus, dass jemand in der Nähe ist oder schnell gerufen werden kann, der sie beseitigt.

Das ist bei Hausnotrufsystemen gewährleistet. Der Bewohner trägt ein kleines Gerät am Körper, mit dem er eine Notrufzentrale benachrichtigen kann. Wichtig ist laut Experten, dass die Geräte von den Bewohnern gewollt werden. Wichtig ist außerdem, dass sich die Handhabung von Herd und Co. nicht ändert. Bei allen Hilfsmitteln gilt: Sie sollten eingebaut werden, so lange die Bewohner sie noch verstehen. Denn sonst stellen sie unter Umständen mehr Risiko als Schutz dar.