In Form geschnittene Bäume als Blickfang

Formbäume als Schattenspender

Formbäume lassen sich gut schneiden und verschönern als grüne Kugeln, Pyramiden oder Tierfiguren den Garten und die Terrasse. Dachförmig gezogen werden sogenannte Formbäume auch zu Schattenspendern. Platanen und Krimlinden (Tilia x euchlora) beispielsweise eignen sich für diese Form besonders gut, denn sie treiben auch aus dem alten Holz wieder aus, raten Gartenexperten.

Formbäume benötigen weniger Fläche als Bäume, die nicht geschnitten werden, denn ihre Größe lässt sich gut mit der Schere begrenzen. In Kastenform geschnitten können Linden beispielsweise sogar im Vorgarten wachsen. Eine Reihe von Bäumen mit kastenförmiger Krone an der Südseite eines Hauses wirkt wie ein schattenspendendes Vordach. Als Spalier gezogen benötigen Formbäume sogar noch weniger Platz und können das Haus vor Wind und Sonneneinstrahlung schützen, so die Initiative.

Andere Bäume wie die Hainbuche (Carpinus betulus) und der Feld-Ahorn (Acer campestre), eignen sich ebenfalls gut für den Formschnitt. Diese Bäume können nicht nur zu Dachformen, sondern auch zu schönen bogenförmigen Durchgängen herangezogen werden. Für einen Torbogen eignen sich nicht alle schnittverträglichen Gehölze, denn wichtig ist, dass die Pflanzen wuchsfreudig genug sind, um den Bogen schnell und dicht zu schließen.

Damit die markante Baumform auf Dauer erhalten bleibt, ist auch im Garten ein regelmäßiger Schnitt notwendig. Wer hier auf der sicheren Seite sein will, überlässt den jährlichen Formschnitt den Fachleuten aus dem Garten- und Landschaftsbau, die auch die passenden Geräte haben, um Bäume in luftiger Höhe zu schneiden.