Hyazinthen sorgen für Duft in der guten Stube

Duftpflanzen fürs Zimmer

Im Winter sind duftende Blüten fürs Zimmer besonders willkommen. Einige Winterblüher wie Hyazinthen sind Duftpflanzen und vorgetrieben. Werfen sie das Hütchen ab, das ihnen die dunkle Erde vorgaukeln soll, erfüllen sie bald das ganze Zimmer mit ihrer Süße. Im warmen Raum vergeht der Blütenstand bald, daher lohnt es sich, Hyazinthen nacheinander anzutreiben.

Als Weihnachtsnarzisse ist die Tazette "Paperwhite" bekannt, weil sie vorgetrieben zum Fest blüht und duftet. Im kühlen Zimmer erfreut ihr exquisiter Duft aber auch Wochen danach noch. Betörende Düfte verströmt auch der Jasmin (Jasminum polyphyllum). Bereits im Januar sind erste blühende Exemplare auf dem Markt. Auch sie blühen an einem kühlen Standort besonders lange.

Das Orangenbäumchen braucht eine Temperatur zwischen 10 und 15 Grad und blüht ebenfalls im Winter. Die Blüten sind nicht sehr groß, meist macht erst ihr starker Duft auf sie aufmerksam. Aus den Blüten entwickeln sich die kleinen Früchte. Alpenveilchen duften längst nicht immer. Aber wer die Nase beim Kauf mit aussuchen lässt, hat auch Freude an ihrem durchaus kräftigen Duft.

Ein zarter, aber deutlich wahrnehmbarer Duft umweht auch die Fliederprimeln (Primula malakoides), die zum Jahresbeginn in den Blumengeschäften auftauchen. Kühle ist auch ihnen am liebsten, bei mildem Wetter stehen sie gern draußen. Dass Kamelien duften können, ist kaum bekannt. Umso mehr Vergnügen bereiten Dufter wie "Kramer's Supreme" oder "Gran Slam".