Der erste Rasenschnitt

Der Rasenmäher sollte dafür höher eingestellt werden als üblich: Wer seinen Zierrasen gewöhnlich auf vier Zentimeter Höhe mäht, schneidet jetzt erst einmal sechs Zentimeter. Die Assimilationsfläche der Grashalme ist dann größer und der Rasen beginnt zügiger zu wachsen. Erst mit den folgenden nächsten Schnitten nähert man sich wieder der gewohnten Höhe an. Nach dem Schneiden wird gedüngt - am besten nach vorhergehender Bodenanalyse. Die verhindert, dass zu viele Nährstoffe gegeben werden.

Eine genaue Untersuchung des frisch geschnittenen Rasens zeigt, wo sich Unkraut ausgebreitet hat. Ausstechen ist das sicherste Mittel, es zu entfernen. Störendes Moos lässt sich durch Gaben von schwefelsaurem Ammoniak oder Ammonsulfatsalpeter bekämpfen. Grundsätzlich sind es aber die Standortbedingungen - Schatten und entsprechende Bodenfeuchtigkeit - die das Mooswachstum fördern.

Meist ist es sinnvoller, den Rasen in diesen Bereichen zu entfernen und durch eine Pflanzung aus Schattenstauden zu ersetzen. Ab April, wenn kein Nachtfrost mehr droht, können kahle Stellen nachgesät werden. Deutsches Weidelgras (Lolium perenne) ist besonders empfehlenswert. Es keimt rasch und schließt die Lücke zügig. Die anderen Rasengräser wachsen später von den Seiten her hinein. So entsteht die gleiche Rasenmischung wie im gesamten Rasen.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden