Bunt oder gemustert: So gelingt das Eierfärben

Doch bei Lebensmittelfarben ist Vorsicht geboten: "Manche Leute vertragen bestimmte Azofarbstoffe nicht." Es können allergische Symptome wie Ausschläge oder Hautrötungen auftreten. Eine Alternative sind Naturfarben, rät die Ernährungsexpertin: "Diese sind nicht so knallig und mit einem größeren Aufwand verbunden." Die Farbe setzen Verbraucher dabei selbst aus Pflanzen, Kräutern und Säften an.

So ergibt zum Beispiel Kamille die Farbe Gelb, rote Rüben Rottöne und Rooibostee Schwarz. Spinat und Petersilie ergeben die Farbe Grün. Die Farbe Blau lässt sich aus Holundersaft oder Rotkohl herstellen. Die gewünschte Zutat wird in großen Mengen - mindestens 250 Gramm - in einem Topf mit Wasser 20 Minuten lang ausgekocht. Der Sud wird anschließend abgeseiht. "Die Eier werden im Farb-Sud zehn bis zwölf Minuten lang gekocht", erklärt Gross. Mit Speck oder Öl abgerieben, erhalten die Eier einen schönen Glanz.

Eine weitere Variante bei Naturfarben ist, die ausgekochten Pflanzen im Farb-Sud zu belassen und die Eier dann einfach mitzugaren. Das ergibt eine zufällige Farbstruktur. "Eine kontrollierte Struktur erhält man bei Naturfarben durch das Umwickeln des Eis mit Fäden und Nylonsöckchen", sagt Gross. Bei den konventionellen Farben geben Marmorierfarben der Schale ein Muster. Außerdem bietet es sich an, die Schale nach dem Färben noch mit Stiften zu verzieren.

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