Wolfgang Böck und Gabriela Benesch im Doppeltalk

MADONNA Gewinnspiel

Wolfgang Böck und Gabriela Benesch im Doppeltalk

Das Verrückteste, dass sie je aus Liebe getan haben?
Schauspielerin Gabriela Benesch (44) ist einfach zwischen zwei Theaterproben nach Paris geflogen, um dort für wenige Stunden den Liebsten zu treffen. TV-Star Wolfgang Böck (57) hingegen hat für Ehefrau Sonja nach einer durchzechten Nacht den Minnesänger gespielt. Im kabarettistischen Abend „All You Need Is Love“ beschäftigen sich Benesch und Böck mit allen Spielarten der Liebe. MADONNA bat die Bühnenpartner zur launigen Doppelconférence.

Viele Bühnenpartner haben sich schon an das Thema Liebe gewagt, worum geht es bei „All You Need Is Love“?
Gabriela BENESCH:
Ich glaube, bei unserem Abend geht es vor allem um den Wiedererkennungseffekt. Viele Paare werden sich selbst auf der Bühne sehen und hoffentlich herzhaft über sich lachen können. Ich finde es immer sehr tröstlich, wenn man auch über Krisen lachen kann, das befreit.

Wie viel eigene Erfahrungen stecken in Ihrem Programm?
Wolfgang BÖCK:
Ich würde sagen, spezielle Charakteristika, die auf Männer und Frauen zutreffen. Es gibt eine Szene, wo die Frau den Mann fragt, was sie denn am Abend anziehen soll. Er antwortet: „Das ist doch eh wunderbar, was du da anhast.“ So etwas ist auch typisch für mich. Männer sind oft ein bisschen zu blöde, um den Frauen wirklich Hilfestellung zu geben (lacht).

Männer sind vom Mars und Frauen von der Venus. Was ist denn wirklich der Unterschied zwischen Mann und Frau?
BÖCK:
Ich glaube, der größte Unterschied ist, dass die Frauen uns überlegen sind. Wir Männer glauben, wir sind die Gescheiteren, aber cleverer sind die Mädels.

Derzeit der angesagteste Spruch: Wer seine Frau nicht betrügt, ist schwul.
BÖCK:
Das ist ein Blödsinn! Es steht jedem zu, seine Sexualität ausleben zu können, wie es ihm entspricht. Es gibt Männer, denen ist eine Frau genug und es gibt Männer, die mindestens drei Freundinnen brauchen.

Ernsthaft: Welche Rolle spielt denn Treue für sie?
Benesch:
Treue spielt für mich eine sehr große Rolle. Ich bin ein äußerst treuer Mensch.

Und welche Rolle spielt das Verzeihen?
BÖCK:
Wenn man zum Verzeihen nicht in der Lage ist, wird’s in einer Beziehung schwierig werden.

Sind Paartherapien eine Alternative? Haben Sie schon Erfahrungen damit gemacht?
BENESCH:
Nein, noch nicht. In erster Linie finde ich es ratsam, an sich selbst zu arbeiten, Erwartungshaltungen abzulegen und Eigenliebe zu entwickeln. Aber viele Paare halten heute an kaputten Beziehungen fest aus Furcht vor dem, was danach kommt. Wenn ich an einem Punkt in einer Partnerschaft angelangt bin, wo sich Muster immer wiederholen, dann ist es auch klug, Hilfe anzunehmen.

Herr Böck, als „Trautmann“ sind Sie der Parade-Macho. Sind Sie das auch zu Hause?
BÖCK:
Mit dem Trautmann kann man mich sicher nicht vergleichen. Aber ich muss zugeben, dass ich nicht unbedingt ein ganz ein toller Hausmann bin (lacht). Aber meine Frau und ich schaukeln das ganz gut, sonst würden wir es nicht seit 25 Jahren miteinander aushalten.

Was ist das Verrückteste, dass Sie je aus Liebe getan haben?
BÖCK:
Zu Beginn der Beziehung mit meiner Frau bin ich nach einer Theaterprobe mit Freunden ausgegangen. Es ist dann spät und feuchtfröhlich geworden. Um das auszugleichen, bin ich mit einer Kinderbadewanne voll Blumen, die ich von Rosenverkäufern ergattern konnte, im Hof gestanden und habe ein Ständchen gesungen. Das hat bei meiner Frau Eindruck geschunden.
BENESCH: Ich machte einen Sprachkurs in Frankreich und habe mich unsterblich in einen Franzosen verliebt. Zurück in Wien bin ich nach nicht mal zwölf Stunden – kurz vor einer Premiere, zwischen der Hauptprobe und der Generalprobe am drauffolgenden Abend nach Paris geflogen, nur um diesen Mann zu treffen.

Frau Benesch, was macht einen Mann erotisch?
BENESCH:
Humor, Intelligenz, Spirit, schöne Augen. Da unterscheide ich mich nicht von anderen Frauen. Ein Mann, der im Leben steht, der weiß, was er will. Männer haben einen Vorteil: Je reifer sie werden, desto erotischer werden sie.

Am 14.02. ist Valentinstag. Schon Geschenke besorgt?
BENESCH:
Danke, dass Sie mich erinnern.
BÖCK: Nein. Ich brauche keine Anlässe, um meiner Frau eine Freude zu machen.
BENESCH: Der Wolfi schenkt seiner Frau doch jede Woche einen Blumenstrauß.

Humoriges über die Liebe!
Gabriela Benesch und Wolfgang Böck begeistern als komödiantisches Duo in ihrem Kabarettabend „All You Need Is Love“ mit Szenen von Kurt Tucholsky, Loriot, Karl Valentin und vielen mehr.
Ein Abend über die Liebe in all ihren Facetten.
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