'Wofür wir leben? Für die Liebe!'

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'Wofür wir leben? Für die Liebe!'

teaser Gabriel Baryllis Sylvia Leifheit Polsprung Stadttheater Liebe © Singer
Bild: (c) Singer

Auf der Website www.21dezember2012.org, die jenen Prophezeiungen gewidmet ist, die ein Ende der Welt im Jahr 2012 voraussagen, prangt bedrohlich „957 Tage“. Eben diese Thematik, der sich auch Roland Emmerich in seinem Kino-Drama 2012 annahm, beschäftigt Starautor Gabriel Barylli (53) seit Jahren. Die Auseinandersetzung mit einem drohenden Zerfall der Erde – sei es im äußerlichen oder im rein kulturgeschichtlichen Sinn – ist daher Inhalt seines neuen Theaterstücks „Polsprung“, das am 25. Mai im Stadttheater Walfischgasse Premiere feiert. MADONNA traf Barylli und seine Ehefrau Sylvia Leifheit (34), Schauspielerin, Agentin und selbst höchst esoterisch interessiert, zum Doppel-Talk über ihren Umgang mit der Frage: „Wofür leben wir eigentlich?“

„Polsprung“ ist kein fiktiver Titel, sondern ein wissenschaftlicher Begriff aus der Erdkunde, der „magnetische Feldumkehr“ bedeutet. Wie sind Sie auf das Thema gekommen?
Gabriel Barylli:
Es gibt auf unserem Planeten eine Jahrtausende alte Geisteskultur von den Indern bis zu den Maya, die in ihren Überlieferungen festlegen, dass im Jahr 2012 ein Zeitenende stattfindet. Eine Möglichkeit, wie ein solches aussehen könnte, ist, dass es zu einer Magnetfeldverschiebung kommt, die zu einem sogenannten Polsprung führt. Das würde einen äußerlichen Umbruch der Welt bedeuten – ein wissenschaftliches Faktum. Das ist eine dramatische Vorlage, die für ein Theaterstück sehr annehmbar ist. Wobei ich vor allem der Frage nachgehe: Was bedeutet es für uns, dass es ein Zeitenende gibt?

Wie lautet Ihre Erkenntnis?
Barylli:
Es muss eine Bewusstseinsveränderung stattfinden, sodass wir uns fragen: In welcher Weise lebe ich? Was sind meine Ziele, meine Werte? Diese Themen beschäftigen ja viele Menschen: Es hat mich im Nachhinein sehr erheitert, dass zur gleichen Zeit, als ich „Polsprung“ geschrieben habe, Emmerich den Film 2012 gedreht hat. Wofür ich zwei Schauspieler brauchte, benötigte er 200 Millionen Dollar (lacht). Aber daran sieht man, wie offenkundig das Thema in der Luft liegt.

Frau Leifheit, Sie praktizieren unter anderem die Kabbala-Lehre, sind ausgebildete Schamanin. Haben Sie die Begeisterung Ihres Mannes für esoterische Themen geweckt?
Sylvia Leifheit:
Das Schöne zwischen Gabriel und mir ist, dass wir immer schon in einer Kultur gelebt haben, die stets weiterschaut – und nicht einfach verdrängt. Das Problem unserer Gesellschaft ist ja, dass die Menschen dazu neigen, oberflächlich zu sein und vieles nicht realisieren zu wollen.
Barylli: Ich glaube, dass unsere Verbindung auch deshalb so reift und wächst, weil wir all diese Themen für uns selbst schon entdeckt hatten und jetzt miteinander an den Themen wachsen und in sie hineinwachsen. Es gibt keine andere Frage als: Wofür lebe ich?

Wofür leben Sie beide?
Leifheit:
Für den Moment und in dem Moment. Und dafür, etwas zu geben.
Barylli: Es gibt für mich nur zwei Wege zu leben: den Weg der Liebe und den der Macht. Wir haben uns ganz sicher für den Weg der Liebe entschieden und unser Glück durch eine gewisse „Innenschau“ gefunden.

Können Sie sich vorstellen, in unsere heutige Welt der Krisen und des drohenden Zeitenendes noch Kinder zu setzen?
Leifheit:
Dazu muss ich sagen, dass ich demnächst zwei Kinder kriege – nämlich zwei neue Firmen (lacht). Aber natürlich ist das Thema Kinder noch total offen – wir haben ja noch alle Zeit der Welt. Und Geben heißt ja nicht unbedingt, Kinder in die Welt zu setzen. Mein Projekt worldangels.at ist genauso eine Art zu geben.
Barylli: Wir haben bestimmt keine Angst, Kinder in diese Welt zu setzen. Denn da hätte man die letzten 10.000 Jahre – in Weltkriegen, Elend, Mord und Totschlag – keine Babys zur Welt bringen dürfen.

Glauben Sie, dass am 21.12.2012 die Welt untergehen wird?
Barylli:
Im klassischen Sinne nicht. Aber in einem kulturgeschichtlichen Sinne glaube ich schon daran. Es ist eine astronomische Tatsache, dass an diesem Tag die Konstellation in unserem Planetensystem so steht, wie sie nur alle 26.000 Jahre vorkommt. Ich denke, dass jene Zeit zu Ende gehen wird, die eine ausschließlich materielle war.
Leifheit: Wir werden wohl energetisch in einen Zustand versetzt werden, in dem wir nicht mehr verdrängen können. Die Frage, wie man sein Leben leben würde, wenn man wüsste, dass es morgen vorbei ist, wird präsenter denn je.

Was würden Sie noch tun?
Leifheit:
Ich würde mir einen Hubschrauber mieten und noch möglichst viele schöne Plätze besuchen …
Barylli: Wir würden weitermachen wie bisher – intensiv und liebend.

MADONNA Gewinnspiel
Polsprung. Baryllis Stück über den prophezeiten Weltuntergang ist ab 25. Mai im Stadttheater Walfischgasse zu sehen.
Alle Infos & Spielplan: www.stadttheater.org

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Gabriel Barylli Sylvia Leifheit MADONNA-Talk Daniela Schimke © Singer
Bild: (c) Singer

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