Ringelblumen orange und gelb liegend auf Wattepads neben Fläschchen mit ätherischem Öl.

Heilende Öle

Heildende Öle: Der ultimative Einkaufs-Guide

Cannabidiol (CBD) hat schon längst ein Schattendasein hinter sich gelassen und findet immer mehr Käufer.

Was steckt drin in dem Öl, das aus der Hanfpflanze gewonnen wird? Man hört, dass CBD eingesetzt werden kann, um Schmerzen zu lindern. 
 
Was kann CBD-Öl?
 
Es gibt Untersuchungen, die entzündungshemmende Eigenschaften entdeckt haben und sogar Krämpfe sollen sich mit CBD lösen lassen. In guter Qualität ist CBD-Öl tatsächlich ein wirkungsvolles Naturheilmittel, dass Verbraucher ohne Rezept kaufen können. Wir erkennen Käufer gute Produkte und finden einen Anbieter, der ihnen hohe Qualität verkauft? Der ultimative Einkaufs-Guide hilft bei der Suche und nennt Auswahlkriterien.
 
CBD-Öl wird immer beliebter. Stimmt die Qualität, kann es wohltuend für den Körper sein.
 
1. Vollspektrum-Extrakte vorziehen
 
CBD-Produkte helfen, sie sind aber nicht alle gleich gut. Auf dem Markt sind Isolate und Vollspektrum-Extrakte. Der entscheidende Vorteil der Vollspektrum-Extrakte liegt darin, dass sie die komplette Palette der pflanzlichen Inhaltsstoffe beinhalten. Bei den Isolaten wird lediglich die CBD-Verbindung isoliert. Wer Wert auf die Einnahme anderer Cannabinoide, Flavonoide oder Terpene legt, braucht das Vollspektrum-Produkt. In dem Vollspektrum-Produkt arbeiten Inhaltsstoffe zusammen und erzeugen einen energetischen Effekt. Dieser wird auch Entourage Effekt genannt. Wichtig zu wissen ist, dass in einem Vollspektrum-Produkt auch THC enthalten sein kann. Doch es kann Entwarnung gegeben werden, denn die Konzentration ist so gering, dass keine psychoaktive Wirkung zu erwarten ist. In Deutschland sind in den freiverkäuflichen Produkten maximal 0,2 % THC zugelassen.
 
2. Produkte aus zertifiziertem Nutzhanf wählen, Analysen prüfen
 
Eine Hanfpflanze lagert Giftstoffe und Schwermetalle aus dem Boden an. Deshalb ist es so wichtig, dass ihr Anbau entsprechend sicher auf gesunden Böden erfolgt. Wenn Anwender minderwertiges CBD-Öl einnehmen, könnte es passieren, dass sie ungewollt Schwermetalle oder andere Giftstoffe aufnehmen. CBD Öl kann man bei diversen Herstellern kaufen, doch es ist nicht egal, in welchem Shop die Bestellung aufgegeben wird. Nach Möglichkeit sollte Anwender Produkte aus zertifiziertem Nutzhanf wählen oder alternativ die Analysen der einzelnen Produkte überprüfen. Wenn ein Anbieter offen Auskunft über die Analyseergebnisse erteilt, indem er die Labortests zur Verfügung stellt, ist das als Zeichen von Seriosität und Transparenz zu werten.
Falls aber keinerlei analytische Nachweise zur Verfügung gestellt werden, ist das ein Grund, das Angebot kritisch zu betrachten. Gezieltes Nachfragen und die Bitte, die entsprechenden Informationen bereitzustellen, sollten zumindest positiv beantwortet werden. Ist das nicht der Fall, ist es ratsam, einen anderen Anbieter zu wählen.
 
3. Konzentration prüfen
 
Wenn auf einem Produkt zum Beispiel 10 % CBD-Öl steht, müssen in der Lösung nicht immer 10 % enthalten sein. Tatsächlich schummeln viele Hersteller wie die U.S. Food an Drug Administration (FDA) 2015 herausgefunden hat. Auf der Website der FDA findet sich unter der Kategorie 2015 Warning Letter ein Auszug aus den Ergebnissen. Erschreckenderweise wiesen nur zwei der getesteten Produkte den genannten CBD-Gehalt auf. Die restlichen Produkte hatten entweder gar kein CBD oder deutlich weniger als angegeben. Anwender haben nur die Möglichkeit den tatsächlichen CBD Gehalt zu überprüfen, wenn die entsprechenden Ergebnisse mit veröffentlicht werden. Aufgeklärte Verbraucher sollten im Zweifel nachfragen. Am besten ist es allerdings, wenn der Händler diese Informationen standardmäßig veröffentlicht, sodass sie von jedermann jederzeit überprüft werden können. 
 
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CBD-Öl kann bei manchen Beschwerden helfen. Ihm werden unter anderem entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen nachgesagt.

 
4. CO2-Extraktion statt Lösungsmittel
 
Um an das wertvolle CBD-Öl zu kommen, müssen Hersteller den Hanf aufwendig bearbeiten. Um diesen langwierigen und teuren Herstellungsprozess abzukürzen und Geld zu sparen, steigen manche auf aggressive Lösungsmittel um, um das Naturheilmittel zu erzeugen. Doch Vorsicht, die aggressiven Lösungsmittel können Rückstände im Produkt hinterlassen. Die CO2-Extraktion hingegen ist ein sauberer Prozess, bei dem keine Verunreinigungen entstehen. In diesem Zusammenhang wird die Pflanze einem hohen Druck bei niedriger Temperatur ausgesetzt. Die Pflanzenbestandteile werden extrahiert. Der Kohlendioxid verschwindet rückstandslos, Schadstoffe bleiben nicht zurück. Weiterer Vorteil der CO2-Extraktion ist, dass sämtliche Inhaltsstoffe der Pflanze inklusive der Terpene, Flavonoide und anderer Cannabinoide aus der Pflanze gepresst werden.
 
5. Preis-Leistungs-Verhältnis berücksichtigen
 
Was viel kostet, muss nicht immer gut sein und was billig ist, muss nicht immer schlecht sein. Der Preis alleine ist kein aussagekräftiges Kaufkriterium. Doch es gibt einige Aspekte, die den Preis beeinflussen. Ein elementarer Faktor ist das Herstellungsverfahren. Wer einen Produkt erwirbt, dass mithilfe der CO2-Extraktion hergestellt wurde, wird einen höheren Preis bezahlen als derjenige, der ein Produkt erwirbt, dass mit chemischen Lösungsmitteln hergestellt wurde. Für die CO2-Extraktion ist wie oben erläutert ein aufwendiger Prozess nötig, der komplexe Geräte und auch einiges an Fachwissen erfordert. Hier sollten Verbraucher auf jeden Fall die Qualität als Maßstab anlegen und nicht den Preis. Folgende Qualitätsmerkmale haben sich ebenfalls als wirkungsvoll bei der Auswahl mit Blick auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erwiesen:
Produkt in Bio-Qualität
Produkt ist zertifiziert
es liegen Laboranalysen vor
der Hanf wird in Europa angebaut
 
6. Seriöse Webseite erkennen
 
Seriöse Webseiten versorgen ihre Leser mit hinreichenden Informationen zu ihren Produkten. Dies bezieht sich auf sämtliche Bereiche. Die Beschreibung der einzelnen Produkte ist ausführlich und in verständlicher Sprache gefasst. Die Informationen zu Dosierung, Anwendung und Haltbarkeit sind ebenfalls verfügbar, auch entsprechende Testergebnisse und Laborauswertungen werden bereitgestellt.
Seriöse Onlinehändler verfügen über ein transparentes Impressum, welches Auskunft über den Firmensitz, den Ort der Register-Eintragung und über den Geschäftsführer bzw. Inhaber gibt. Außerdem sind die AGBs und Datenschutzbestimmungen entsprechend verfügbar. Kontakt ist auf verschiedenen Wegen möglich, so zum Beispiel telefonisch, per E-Mail oder im Online Chat. Wer sich von der Seriosität persönlich überzeugen will, kann den Kundenservice kontaktieren, um sich einen Eindruck aus erster Hand zu verschaffen. Fragen rund um die Produkte oder Details zu Lieferzeiten und Versandkosten sollten im Kundenservice umfassend beantwortet werden können.
 
Transparenz ist in Onlineshops das A und O. Deshalb sollte es einen aussagekräftigen „Über uns“ Bereich geben. Auch ein Blog, der spezielle Themen rund um CBD behandelt und der regelmäßig mit neuem Content befüllt wird zeigt, dass eine Website aktiv betrieben wird und die Betreiber sich gut mit dem Thema auskennen. 
Nicht zuletzt sind unabhängige Bewertungsplattformen wie zum Beispiel Trustpilot eine Hilfe, wenn es um die Einschätzung der Produktqualität, des Kunden Services, des Preis-Leistungs-Verhältnisses oder der Lieferzeiten geht.