Gewölbtes Kelchglas für Weinaroma am besten

In einem gewölbten Kelchglas können sich die Aromen des Weins am besten entwickeln. Je komplexer und voller sie sind, desto größer muss die Wölbung des Glases sein. Nur so gibt es genügend Raum für die Fülle und Vielfalt, die sich beim Schwenken des Glases offenbart. Gehaltvolle Rotweine wie Spätburgunder werden daher am besten aus einem großen Kelch mit runder Form und größerer Öffnung getrunken.

Für gerbstoffbetonte gehaltvolle Rotweine, auch aus dem Barriqueausbau, eignen sich große Kelche in hoher Ei-Form, erläutert das Deutsche Weininstitut. Einen mittelgroßen bauchigen Kelch, der sich leicht verjüngt, empfiehlt das DWI für gehaltvolle Weißweine wie fruchtige Spätlesen und Auslesen. Junge, fruchtbetonte Weißweine wie Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder oder Silvaner trinken sich am besten aus einem kleinen tulpenförmigen Glas, das einen kleinen, sich nach oben verjüngenden Bauch hat. Ein kleiner runder Kelch eignet sich für edelsüße Weine, Beerenauslesen und Eisweine und die schlanke, schmale Tulpenform ist die beste für Sekte und Perlweine.