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Alfred Dorfers neues Programm

17.12.2010

Zum 25-jährigen Bühnenjubiläum schenkt sich Alfred Dorfer selbst das neue Programm 'bis jetzt'.

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© www.peterrigaud.com, ORF
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Es gibt leider nicht mehr viele davon“, stellt Alfred Dorfer (49) treffend fest und meint damit sogenannte „Hoiter“. „Menschen, die halten – zu ihrem Wort, ihrem Standpunkt stehen und loyal sind.“ Dass er genau so einer ist, überrascht wenig – gilt der Star-Kabarettist nicht umsonst als „Gewissen der Nation“. Sein 25-jähriges Bühnenjubiläum feiert der seit zwei Jahren geschiedene Vater eines 20-jährigen Sohnes mit dem neuen Programm „bis jetzt“ – einer Zäsur seines bisherigen privaten und beruflichen Lebens. In MADONNA spricht der nachdenkliche, aber gar nicht grantige Komiker über seine Prägung durch die Kindheit im Gemeindebau, das PISA-Drama und die Liebe zu „seiner Frau“ und Agentin Ulla Krenn.

Was waren denn „bis jetzt“ die Highlights in Ihrem Leben?
Alfred Dorfer:
Es gab mehrere Schnittpunkte in meinem Leben: der Beginn mit „Schlabarett“, die Zusammenarbeit mit Josef Hader, mein eher unabsichtlicher Sprung zum Film und der Wechsel zur Band. Dann noch die diversen Fernsehpräsenzen, wie „MA 2412“ und der „Donnerstalk“. Das waren immer Weichenstellungen – für die ich nichts konnte.

Glauben Sie an Schicksal und Glück oder an Ihr Können?
Dorfer:
Ich glaube in bestimmten Fällen schon an Fügungen, vermeide aber bewusst das Wort Zufall. Es geht oft darum, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein.

Sie stehen seit 25 Jahren auf der Bühne – was bietet „bis jetzt“ Neues?
Dorfer:
Ich habe mich sehr bemüht, nicht einfach meine Lieblingsnummern aneinander­zureihen, sondern wirklich ein neues Stück daraus zu machen. Mir war wichtig, dass darin beiden Strängen meiner Tätigkeit Rechnung getragen wird: dem Satiriker, der kommentiert, und dem Schauspieler, der in verschiedene Rollen schlüpft.

Man sagt, dass die Kindheit das Leben sehr stark prägt. Inwieweit ist das bei Ihnen der Fall?
Dorfer:
Was mich sicher sehr geprägt hat, ist, dass ich aus dem Gemeindebau stamme. Dort gib es einen einfachen, aber doch klaren Verhaltenskodex: dass man ein „Hoiter“ ist, wie man auf Wienerisch sagt – sprich jemand, der hält. Illoyalität und Verschlagenheit sind mir seither zuwider.

Gibt es heute noch „Halter“?
Dorfer:
Leider viel zu wenige! Ich bin aber immer auf der Suche nach solchen Persönlichkeiten. Wer diese Eigenschaft nicht besitzt, hat eher Schwierigkeiten mit mir.

Betrachten Sie sich als das ­Gewissen der Nation?
Dorfer: ...

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© MADONNA

MADONNA vom 18.12.2010

MADONNA-Gewinnspiel
Ab 10. Jänner steht Alfred Dorfer mit seinem neuen Programm „bis jetzt“ auf der Bühne in Wien. Alle Auftrittstermine und Infos zum Programm anlässlich seines 25-jährigen Bühnenjubiläums finden Sie unter www.dorfer.at.

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...leider schon beendet!

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