VGKK erwartet Abgang von 3,1 Mio. Euro

Die Vorarlberger Gebietskrankenkasse (VGKK) hat für das Jahr 2010 einen Abgang in der Höhe von 3,1 Mio. Euro budgetiert. Die Generalversammlung der VGKK segnete den Voranschlag am 18. März einstimmig ab, teilte die Gebietskörperschaft mit. Im Zehn-Jahres-Vergleich weise das Budget damit "wieder eine positivere Entwicklung" auf.

Die VGKK rechnet für das heurige Jahr mit Gesamterträgen von 447,8 Mio. Euro (plus 1,3 Prozent), zu denen die rund 307.000 Anspruchsberechtigten 388,9 Mio. Euro beitragen. Dabei ebenfalls einkalkuliert sind die Zielerreichungszuschüsse des Bundes, die die VGKK durch Optimierungen auf der Ausgabenseite zu lukrieren gedenkt. An Leistungsaufwendungen sind 443,7 Mio. Euro (plus 1,6 Prozent) vorgesehen. Durch zusätzliche Ausgaben wie etwa den Verwaltungsaufwand soll nach den Berechnungen der VGKK zum Jahresende ein Abgang von 3,1 Mio. Euro resultieren.

Neben den Kostenoptimierungen will die VGKK außerdem weiter an strukturellen Verbesserungen arbeiten. Dabei steht die Idee der "Finanzierung aus einem Topf" im Vordergrund. Ziel ist im Rahmen eines Pilotprojekts die Schaffung einer gemeinsamen Organisations- und Finanzierungsplattform für den niedergelassenen/ambulanten und stationären Bereich.