Sommer 2016: Fit durch den Urlaub

6 Tipps für einen gesunden Darm

Sommer 2016: Fit durch den Urlaub

Endlich keine Termine, kein Stress, richtig ausschlafen und nur tun, was Spaß macht – so stellen wir uns den idealen Urlaub vor. Viele von uns zieht es im Sommer in den warmen Süden, wo schönes Wetter und Sonne garantiert sind. So manche Abenteuer-, Bildungs- oder Erholungsreise führt auch in exotische Länder, deren Esskultur sich stark von unserer gewohnten Kost unterscheidet. „In diesen Momenten zeigt uns der Darm, was er von unseren Urlaubsplänen hält: veränderte Ess- und Trinkgewohnheiten, die Klimaumstellung, Bewegungsmangel sowie der veränderte Tagesrhythmus sind Faktoren dafür, dass viele Personen ausgerechnet während des Urlaubs von Verdauungsbeschwerden heimgesucht werden“, weiß Ernährungswissenschafterin Mag. Barbara Lehner.

Gewohnheitsorgan. „Das liegt daran, dass unser Darm die Regelmäßigkeit und ‚das Bekannte‘ liebt. Gewürze und Speisen aus fremden Ländern sind für unser Verdauungssystem teils ungewohnt und schwer zu verdauen“, erklärt die Expertin. Es kommt meist auch zu keiner schleichenden, sondern einer sehr plötzlichen Umstellung der Ernährung. Völlegefühl, Blähungen und Verstopfung plagen Urlauber mindestens genauso häufig wie die allseits bekannten Durchfallerkrankungen. Um es im Urlaub aber erst gar nicht zu Verdauungsbeschwerden kommen zu lassen, können sich verdauungsregulierende Nährstoffe als sehr nützlich erweisen. Wir haben die besten Tipps, mit denen auch Ihr Darm im Urlaub Erholung findet …

So wird der Darm urlaubsfit 1/4
Pflanzliche Enzyme➜ Enzyme spalten Nährstoffe. Unser Darm produziert Enzyme, die unsere Verdauung erst möglich machen. Ist die Produktion bestimmter Enzyme gestört, kann es zu Unverträglichkeiten und den dafür typischen Verdauungsproblemen kommen.

➜ Hilfe aus der Natur.
Hierbei können uns bestimmte Früchte, wie beispielsweise Ananas und Papaya helfen – sie enthalten sogenannte proteolytische Enzyme. Insbesondere das Enzym Papain aus der Papaya und Bromelain aus der Ananas helfen unserem Körper, Eiweiß im Darm aufzuspalten. Damit verhindern sie die Bildung von Gärgasen und das Entstehen von
Blähungen und Völlegefühl. 
Basische Elektrolyte
➜ Ersetzen Abführmittel. Die stärkste Waffe gegen Verstopfung sind basische Elektrolyte. Sie sind der biologische Kraftstoff, der unsere Verdauungsmuskulatur anregt. Die meisten Menschen, die an Verstopfung leiden, haben einen erhöhten Bedarf an den mineralischen Verdauungsstimulatoren Magnesium und Kalium.

➜ Abführmittel sind keine Dauerlösung.
Bei langfristiger Einnahme können diese sogar die ohnehin spärlichen Mineralstoff-Reserven des Körpers zusätzlich vermindern und den Darm noch träger machen.
Probiotische Kulturen➜ Milchunverträglichkeit. Laktoseintoleranz ist die häufigste Form einer Nahrungsmittelintoleranz. Hier helfen Milchsäurebakterien, sogenannte Laktobazillen – die wichtigsten Mikroorganismen in der menschlichen Darmflora. Sie enthalten das Enzym Lactase und sind somit an der Aufspaltung von Milchzucker beteiligt.
Vitamine & Spurenelemente
➜ Für die optimale Nahrungsverwertung unentbehrlich. Die Vitamine des B-Komplexes, allen voran Vitamin B6 (Pistazien) und Biotin, sowie das Spurenelement Zink tragen wesentlich dazu bei, die aufgenommenen Speisen in ihre Einzelteile – Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate – zu zerlegen und dem Körper zur Verfügung zu stellen.

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