Schweden für Binnenmarkt-Freiheit für Pflegepersonal

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Das EU-Vorsitzland Schweden wünscht sich einen weiteren Ausbau der EU-Dienstleistungsrichtlinie. Handelsministerin Ewa Björling sagte am ersten Tag des informellen EU-Wettbewerbsrates in der nordschwedischen Stadt Umea, künftig müssten "viel mehr Bereiche" von der Dienstleistungsfreiheit in Europa erfasst werden. Schweden sei etwa in den Bereichen Gesundheit und Krankenpflege sehr stark.

Unter den Vorschlägen, die Björling ihren europäischen Kollegen unterbreiten will, nannte die Ministerin volle Binnenmarkt-Freiheit für Pflegepersonal. Dies sei eine "logische Folge" aus der Bewegungsfreiheit für Patienten innerhalb des europäischen Binnenmarkts, so Björling. Die Ministerin räumte ein, die Union habe bei der Umsetzung des Binnenmarktes noch "einen langen Weg zu gehen".

Deshalb wolle Schweden das informelle Ratstreffen in Umea auch zu einer "selbstkritischen Bewertung" des Status Quo des EU-Binnenmarkts sowie die Entwicklungsperspektiven für die kommenden zehn bis 25 Jahre diskutieren. Behandelt werden müsse auch die Frage der "Fünften Freiheit" des Binnenmarkts, nämlich die Freiheit von Forschung und Entwicklung innerhalb Europas, bei der Schweden ebenfalls führend sei, so Björling.

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