Krka in neun Monaten mit weniger Nettogewinn

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Der börsenotierte slowenische Pharmakonzern Krka hat in den ersten neun Monaten 2009 einen Nettogewinn von 108,3 Mio. Euro verzeichnet. Das war um 3 Prozent weniger als in der gleichen Vorjahresperiode. Der Umsatz blieb mit 689,9 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Der operative Gewinn betrug 154,9 Mio. Euro, was dem Ergebnis im gleichen Zeitraum des Vorjahres entsprach. Krka-Chef Joze Colaric sei mit den Resultaten zufrieden, teilte das Unternehmen mit.

Der Generika-Hersteller hat 89 Prozent seines Umsatzes im Ausland erwirtschaftet. Die Wirtschaftskrise war besonders in Osteuropa (Russland, Ukraine) zu spüren. Dort sank der Umsatz um 11 Prozent auf 146,2 Mio. Euro. Auch auf den Märkten in Südosteuropa wurde ein Umsatzminus von 4 Prozent (95,1 Mio. Euro) verzeichnet. Den stärksten Umsatzzuwachs verzeichnete die Region Mitteleuropa mit 7 Prozent (201,4 Mio. Euro). Die Region Westeuropa (EU-15) und Übersee verzeichnete mit 168 Mio. Euro einen Wachstum von 6 Prozent, am heimischen Markt stieg der Umsatz um 2 Prozent auf 79,2 Mio. Euro.

Krka erwartet, ihre Zielvorgaben für das Gesamtjahr 2009 erreichen zu können. Heuer soll das Unternehmen einen Umsatz von 950 Mio. Euro verzeichnen, der Nettogewinn soll 161 Mio. Euro betragen. Für das Jahr 2010 ist ein Umsatzzuwachs von 6 Prozent auf gut 1 Mrd. Euro geplant. Der Nettogewinn soll im kommenden Jahr mit 159 Mio. Euro etwas niedriger als heuer ausfallen.

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