Internationale Qualitätsindikatoren an NÖ Kliniken

Die niederösterreichischen Landeskliniken führen zur Verbesserung des Qualitätsmanagements internationale Indikatoren ein. Das gab Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka (V) bei einer Pressekonferenz in St. Pölten bekannt. Kooperiert werde dabei mit der deutschen Helios-Kliniken-Gruppe und dem Schweizer Bundesamt für Gesundheit.

Insgesamt 95 Qualitätsindikatoren werden künftig gemessen, der Großteil davon wurde von den internationalen Partnern übernommen. 15 Punkte wurden speziell für Niederösterreich entwickelt. Dabei werden die wichtigsten Krankheitsbilder sowie Mortalität, Intensivhäufigkeit, Komplikationen, Wiedereingriffe, ungeplante Wiederaufnahmen etc. erfasst, gemessen, regelmäßig intern geprüft und miteinander verglichen.

Mit Hilfe der Qualitätsindikatoren sei die Sterblichkeitsrate in den deutschen Helios-Kliniken in vielen Bereichen um bis zu einem Viertel gesenkt worden, hieß es. Durch die Zusammenarbeit mit den deutschen und Schweizer Partnern könne man nun auf insgesamt zwei Millionen Aufenthaltsdaten zugreifen, so Sobotka. Der Internationale Vergleich der 43 deutschen, 129 Schweizer und 27 niederösterreichischen Kliniken diene der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter und der Transparenz als vertrauensbildende Maßnahme sowie einer Optimierung der Finanzen, erklärte er.