Intercell: Analysten sehen Nettoverlust-Ausweitung

Für die am Dienstag anstehenden Ergebnisse der Intercell zum Gesamtjahr 2009 erwarten die Experten der Raiffeisen Centrobank (RCB) , der UniCredit und der Erste Group einen deutlichen Anstieg beim Umsatz. Im Gegensatz dazu werden die Ergebnisse ihr Minus weiter ausbauen, so die Schätzungen der Analysten.

So sehen die Spezialisten beim Umsatz gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 23,7 Prozent auf 69,0 Mio. Euro. Den Prognosen zufolge sollte sich aber das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von minus 10,8 Mio. Euro im Vorjahr auf minus 15,60 Mio. im Jahr 2009 trotzdem verschlechtern.

Das operative Betriebsergebnis (Ebit) gleitet noch tiefer von minus 13,80 Mio. Euro auf minus 22,8 Mio. Euro in den roten Bereich. Das Nettoergebnis dürfte den Schätzungen zufolge ebenfalls weit unter die Nulllinie drehen und zwar von einem Gewinn über 17,2 Mio. Euro im Jahr 2008 auf einen Nettoverlust von 14 Mio. Euro für 2009.

Die Analysten der UniCredit und Erste Group erwarten, gerade nach dem Einstieg von GlaxoSmithKline Biologicals SA (GSK) im Dezember, anziehende Ergebnisse und Umsätze im vierten Quartal des letzten Geschäftsjahres. Diese Steigerungen dürften jedoch nicht stark genug ausfallen um die schwächeren Vorquartale zu kompensieren. Die Aktien von Intercell werden derzeit von allen drei Banken mit dem Anlagevotum "Buy" eingestuft.