gespag und Linzer Elisabethinen kooperieren

Der Oberösterreichische Gesundheits- und Spitals AG gespag, die insgesamt zehn Krankenhäuser an zwölf Standorten im ganzen Land betreibt, und das Ordenspital Allgemein öffentliche Krankenhaus Elisabethinen in Linz werden künftig kooperieren. Sie haben eine Allianz besiegelt, nicht nur für die medizinische Versorgung der Patienten, sondern auch unter anderem für die Bereiche Management und Verwaltung, Aus- und Weiterbildung, den Einkauf oder IT und Technik. Das gaben beide in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz in Linz bekannt.

Die gespag ist in flächendeckend im gesamten Land vertreten. Lediglich in Linz verfügt sie zwar über zwei Sonderkrankenhäuser, die Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg und die Landesfrauen- und Kinderklinik (LFKK), jedoch nicht über ein allgemeines Spital. Nunmehr kann die gespag ihren Patienten auch in Linz alle Bereiche der Medizin lückenlos und wohnortnah anbieten. Umgekehrt können die Elisabethinen auf die Spezialkliniken zugreifen. Zwischen den Häusern der beiden Betreiber soll es künftig einen direkten Patientenzugang geben. Dazu sollen auch die IT-Systeme verknüpft werden.

Auch Synergien sollen gehoben werden. Dabei gehe es weniger um "heute Sparen", sondern mehr um die Potenziale für die Zukunft zu schaffen, wenn durch die Demografie medizinische Leistungen deutlich mehr in Anspruch genommen werden, versicherten die Geschäftsführer der Elisabethinen, Schwester Engelberta Augl und Franz Harnoncourt, der auch ärztlicher Leiter ist, sowie die beiden Vorstandsdirektoren der gespag Karl Lehner und Harald Geck.

Beide Partner wollen eigenständig bleiben und die jeweilige kulturelle Eigenständigkeit des Anderen respektieren, wobei man in den Gesprächen ohnehin viele gemeinsame Wertvorstellungen gefunden habe. Auch Kooperationen mit anderen Partnern, beispielsweise der Elisabethinen mit dem Linzer AKH, oder der LFKK mit dem AKH sollen nicht angetastet werden.