Bristol-Myers übertrifft Erwartungen

Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb hat dank niedrigerer Steuern und Einsparungen am Jahresende 2009 mehr verdient als erwartet. Unterm Strich verdiente das Unternehmen 8 Mrd. Dollar nach 1,2 Mrd. Dollar vor einem Jahr. Darin enthalten war einmaliger Zugewinn von 7,2 Mrd. Dollar durch die Abspaltung der Ernährungssparte Mead Johnson, wie der Konzern mitteilte.

Ohne Sonderposten verbuchte Bristol-Myers einen Gewinn je Aktie von 47 Cent und übertraf damit deutlich die Analystenerwartungen von 41 Cent. Der Umsatz aus dem fortlaufenden Geschäft kletterte um elf Prozent auf 5,03 Mrd. Dollar.

Im laufenden Jahr erwartet Bristol-Myers einen Gewinn je Aktie von 2,15 und 2,25 Dollar ohne Sonderposten. Mit dieser Prognose liegt das Unternehmen im Rahmen der Markterwartungen. Einen langwierigen Streit über die Rechte an einem Lungenkrebsmittel mit dem Konkurrenten Eli Lilly hat Bristol-Myers nach eigenen Angaben beigelegt.