AstraZeneca sichert sich Rechte an Antidepressivum

Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca hat sich für bis zu 1,24 Mrd. Dollar (820 Mio. Euro) die Rechte an einem experimentellen Antidepressivum gesichert. Vereinbart seien mehrere Teilbeträge für bestimmte Entwicklungsstufen des Präparats TC-5214 des US-Biotech-Unternehmens Targacept, teilte AstraZeneca am 3. Dezember mit.

Das Mittel soll im Sommer 2010 in klinische Studien der Phase III gehen. Analysten trauen ihm ein Umsatzpotenzial von mehr als einer Milliarde Dollar pro Jahr zu. AstraZeneca braucht dringend neue Präparate, um sich für das Auslaufen wichtiger Patente für Mittel wie Nexium und Seroquel zu rüsten. Mit dem Geschäft für TC-5214 vertieft der Konzern seine bis ins Jahr 2005 zurückreichende Zusammenarbeit mit Targacept aus Winston Salem in North Carolina.