A(H1N1)-Infektionen in einer Woche stark gestiegen

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Die Zahl der Schweinegrippe-Neuinfektionen in Österreich ist im Vergleich zur Vorwoche markant angestiegen. 268 Menschen steckten sich innerhalb von sieben Tagen (von 30. Oktober bis 6. November Anm.) laut Statistik des Gesundheitsministeriums mit der neuen A(H1N1)-Influenza an.

38 neue Patienten wurden täglich registriert, zuvor waren es zehn pro Tag. Die meisten Krankheitsverläufe sind mild, an den Maßnahmen der Gesundheitsbehörden ändert sich vorerst nichts. Insgesamt gab es seit Ausbruch der Krankheit im April in Österreich 761 Fälle.

Kinder und Jugendliche am häufigsten betroffen

Kinder und Jugendliche führen nach wie vor die Statistik an: 108 Neuerkrankte (40 Prozent) waren zwischen zehn und 19 Jahre alt. Das sind doppelt so viele wie in der Gruppe der Null- bis Neunjährigen (53) oder jener der 20- bis 29-Jährigen (51). Rund 79 Prozent der Betroffenen waren unter 30 Jahre alt. Bei den 30- bis 39-Jährigen, den 40- bis 49-Jährigen sowie den 50- bis 59-Jährigen steckten sich nur 15, 20 bzw. 13 Personen an. Bei älteren Menschen gab es nur einzelne Infektionen (sechs). Bei zwei Patienten wurde das Alter nicht erfasst.

Die meisten neuen Fälle traten in den vergangenen Tagen in Wien (85) auf. Gleich dahinter liegt allerdings das kleine Bundesland Vorarlberg (46), gefolgt von Tirol (37) und Niederösterreich (33). Heraus sticht die Steiermark mit nur zwei Neuerkrankungen, auch im Burgenland gab es nur wenige neue Patienten (sieben).

Noch nicht enthalten in der österreichweiten Statistik: In Tirol gab es seit Donnerstag 48 labordiagnostisch bestätigte Neuerkrankungen. Lediglich aus dem Bezirk Kufstein seien keine neuen Fälle gemeldet worden, teilte das Land am Freitag in einer Aussendung mit. Die meisten neuen Fälle, nämlich 15, gab es im Bezirk Innsbruck-Land. Der am stärksten betroffene Bezirk blieb auch am Freitag Lienz mit 69 (davon 12 neue) Grippekranken. Seit Juli dieses Jahres seien somit 203 Personen in Tirol nachweislich an H1N1 erkrankt.

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