Novartis erwartet kräftiges Plus durch H1N1

Die Prognosen wurden nach oben korrigiert. Auf Konzernebene soll der Umsatz in Lokalwährungen um einen Prozentsatz im hohen einstelligen Bereich wachsen. In der mit Abstand wichtigsten Sparte Pharma wird sogar mit einem zweistelligen Plus gerechnet. Unterm Strich könnte der schwache Dollar die Ergebnisse jedoch erheblich schmälern.

Die für Novartis ungünstige Währungsrelation ließ den Reingewinn in den ersten drei Quartalen um acht Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar schrumpfen. Ohne den Währungsfaktor wäre der Reingewinn um zwei Prozent gestiegen. Allerdings machten sich dabei auch Einmalkosten für die Übernahme des Augenheilmittelherstellers Alcon von Nestlé negativ bemerkbar. Der Umsatz stagnierte im Zeitraum Jänner bis September bei 31,3 Milliarden Dollar. In Lokalwährungen wuchs er um acht Prozent.

Bis zum Jahresende will Novartis 90 bis 120 Millionen Dosen seines Impfstoffes gegen Schweinegrippe produzieren. Sämtliche Kapazitäten würden ausgeschöpft, um den Bedarf der Gesundheitsbehörden zu decken, hieß es.

Die Pharma-Sparte, die zwei Drittel des Novartis-Geschäfts ausmacht, hat in den ersten drei Quartalen um vier Prozent auf 20,8 Milliarden Dollar zugelegt. In Lokalwährungen betrug das Plus elf Prozent. Das operative Ergebnis stieg um acht Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar. Schwächer entwickelte sich der Bereich Generika unter der Marke Sandoz. Die Verkäufe und das operative Ergebnis waren leicht rückläufig. Ähnliches gilt für den Geschäftsbereich Consumer Health (rezeptfreie Medikamente, Tiernahrung und Augen-Präparate).

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