Ex-OeNB-Chef Liebscher Rudolfinerhaus-Präsident

Ex-OeNB-Chef Liebscher Rudolfinerhaus-Präsident

Geschichtlicher Rückblick: Das Döblinger Krankenhaus geht auf den berühmten Chirurgen Theodor Billroth zurück, der in den 1870er Jahren treibende Kraft des "Rudolfinervereins" wurde. Dessen Aufgabe war, 1882 Mitteleuropas erste Krankenpflegeschule zu begründen. Damit die "Rudolfinerinnen" auch praktisch ausgebildet werden konnten, wurde das Lehrkrankenhaus "Rudolfinerhaus" errichtet. Die eigene Schule für Krankenpersonal wird bis heute vom Rudolfinerverein betrieben. Dessen Name geht auf den damaligen Kronprinzen Rudolf zurück, der auch dem Verein Protektorat gab. Das im Mai 1882 eröffnete Musterspital ließ Billroth (1829 bis 1894) im damals modernen Pavillonsystem errichten.

In den vergangenen Jahren ist die Institution auch durch turbulente Zeiten gegangen. Am 1. Juli wurde der damalige Vereinschef, der Anästhesist Michael Zimpfer, nach heftigen öffentlichen Diskussionen als Präsident abgewählt. Der Hämatologe Josef Schwarzmeier trat an seine Stelle. Liebscher: "Professor Schwarzmeier hat das Haus in ruhiges Fahrwasser geführt." Dieser habe immer gesagt, dass er vorübergehend zur Verfügung stehe. Schwarzmeier ist vor allem Arzt und Wissenschafter. Schließlich seien Proponenten des Vereines an ihn, Liebscher, herangetreten.

Der Ex-Banker: "Die Funktionsperiode geht über drei Jahre. Ich habe keine Managementfunktionen, meine Aufgabe ist eine beratende und ehrenamtliche. Das Rudolfinerhaus ist voll selbstständig. Es hat eine sehr gute finanzielle Basis." Man werde auf der vorhandenen exzellenten Qualität weiter aufbauen. Liebscher wurde in seine Funktion einstimmig gewählt.

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