33-jähriger Grazer Risikopatient an H1N1 gestorben

Ein 33-jähriger Grazer ist, wie erst am 15. Jänner bekanntwurde, bereits am 11. Jänner im LKH Graz West an den Folgen einer H1N1-Infektion gestorben. Der Mann hatte sich zehn Tage davor mit typischen Grippe-Symptomen und Atemnot ins Krankenhaus begeben. Der Verdacht auf Schweinegrippe bestätigte sich in den Tests. Er starb letztlich an einer schweren Lungenentzündung.

Der stellvertretende ärztliche Leiter des LKH Graz West, Gerald Geyer, bestätigte einen Bericht des ORF Steiermark Radio, wonach das verabreichte Tamiflu und Antibiotikum nicht mehr halfen. Hinzu gekommen sei eine chronische Erkrankung, die der Patient bereits vor seiner Infektion hatte. Alles in allem sei so der Verlauf der H1N1-Infektion tödlich ausgegangen.