20.000 Österreicher sterben jährlich durch Tumore

Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar wird aus diesem Grund zu gesünderem Lebensstil und Impfungen gegen Tumor-auslösende Infektionen aufgerufen. Beide Maßnahmen gekoppelt könnten die Gefahr einer Krebsentstehung um bis zu 40 Prozent reduzieren, so die International Union Against Cancer (UICC). Von hoher Bedeutung sei diesbezüglich die Impfung gegen Hepatites B, die auch vor Leberzellkarzinomen schütze. Auch gegen Humane Papilloma Viren (HPV), die für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind, gibt es eine Immunisierung per Spritze. In Österreich leiden Frauen am häufigsten an Brustkrebs, Männer an Prostatakarzinomen.

Weltweit sterben 7,6 Millionen pro Jahr an Karzinom

Weltweit sterben 7,6 Millionen Menschen im Jahr an Krebs. Knapp drei Viertel (72 Prozent) davon kommen laut der WHO aus armen Staaten sowie Schwellenländern. Bis zum Jahr 2030 soll die Zahl tödlicher Krebserkrankungen auf 17 Millionen steigen, gab die Organisation am Mittwoch in Kopenhagen anlässlich des Weltkrebstags am Donnerstag bekannt. Weiter zunehmen werden demnach auch die Todesfälle durch Lungenkrebs, wenn es nicht gelinge, den Tabakkonsum weltweit massiv einzudämmen.

In Europa mit 53 WHO-Mitgliedsländern hat Ungarn die höchste Todesrate durch Krebs. Hier sterben 458 von 100.000 Bürgern an einem Tumor, gefolgt von Russland und der Ukraine mit 347 Todesfällen. Als wichtigste Ursache gilt der stark verbreitete Tabakkonsum. Für Frauen in Europa ist Brustkrebs mit einem Anteil von 17,2 Prozent aller tödlichen Erkrankungen die gefährlichste Krebsart, für Männer der Lungenkrebs mit einem Anteil von 26,9 Prozent.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden