Das sollten Sie vermeiden

Was macht Weihnachten so belastend?

Eine Umfrage im Auftrag der Zeitschrift chrismon durch das Meinungsforschungsinstitut Emnid ergab folgende Gründe (Mehrfachnennungen möglich):

  • Zu hohe Erwartung an die Harmonie, erklärte mehr als jeder dritte Befragte, Menschen mit hoher Schulbildung deutlich häufiger als solche mit geringer, Besserverdienende öfter als solche mit weniger finanziellen Möglichkeiten.
  • Zu viele Besuchsverpflichtungenbeklagte jeder Fünfte, vor allem die Jüngeren, während den Älteren dies kaum als Belastung erscheint.
  • Zu reichlich Alkoholkonsum, behauptet jeder Zehnte. Das ist offensichtlich ein Krisenfaktor, der bei Menschen mit geringem Einkommen fünf Mal häufiger ist als bei Gutverdienenden.
  • Streit ums Fernsehprogramm, in mehr als jeder zehnten Familie ein Problem.
  • Enttäuschende Weihnachtsgeschenkesind ebenfalls kein Thema, irritieren nur jeden 20. (bei Menschen mit weniger Geld hingegen mehr als doppelt so viel).
  • Der Druck für jeden das passende Geschenk zu besorgen und das oft mit geringen finanziellen Mitteln
  • Die Kontakt-Aufnahme (Telefonisch, E-Mail etc.) von Freunden oder Familien-Mitgliedern zu denen man ein schwieriges Verhältnis hat.
  • Die Ferienplanung. Berufstätige bekommen meistens die Tage um Weihnachten frei. Wenn man keinen Urlaub geplant hat führen diese freien Tage oft zu Einsamkeit anstatt zu Entspannung.
  • Arbeitsstress: Viele Projekte müssen noch vor Neu-Jahr und vor Urlaubsbeginn fertig gemacht werden. So staut sich Arbeit und Stress-Situationen entstehen.
  • Weihnachts-Essen. Der oder diejenige die für das Festmahl am Heiligen Abend zuständig sind fühlen sich oft überfordert. Kochen für eine große Gruppe kann nämlich in Stress ausarten. Eine Studie ergab das die Zubereitung des Abend-Essens zu Weihnachten in 70% der Fällen bereits in der Früh anfängt. Eine Prozedur die oft den ganzen Tag dauert.