Was dem Darm gut tut - und was Sie vermeiden sollten

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+ Nahrung als Medizin

Probiotika enthalten gesunde Bakterien für eine intakte Darmflora. Natürliche Probiotika sind Kefir, Joghurt, Buttermilch oder Sauerkraut: Sie sorgen dafür, dass Darmbakterien Verstärkung bekommen.

+ Ausreichend trinken

Je nach Körpergewicht, Jahreszeit, beruflicher Tätigkeit und Konstitution werden zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag empfohlen. Geeignete Getränke sind Wasser, Kräutertees oder verdünnte Fruchtsäfte. Auch Suppen, Obst, Gemüse oder Kompott spenden Flüssigkeit.

+ Weniger ist mehr

Essen Sie nur so lange, bis Sie satt sind. Ganz wichtig: Gründlich kauen! Durch langsames Essen setzt auch das Sättigungsgefühl wesentlich früher ein.

+ Timing

Auch wann wir essen, ist entscheidend: Vormittags sind Milz und Magen in Hochform und die Nahrung kann gut in Energie umgewandelt werden. Je später Sie essen, desto weniger sollte es sein.

- Übergewicht

Erhöht das Risiko für Darmkrebs! Wer zu viele Kilos auf die Waage bringt, erhöht zudem die Wahrscheinlichkeit für andere Probleme im Magen-Darm-Trakt, wie etwa Gallensteine.

- Fast Food

Vermeiden Sie Fertigprodukte, stark industriell verarbeitete Lebensmittel, große Menge an tierischen Fetten (Fleisch, Wurst), zu viel Süßes und Weißmehlprodukte, Limonaden sowie extrem scharfe, heiße oder kalte Lebensmittel.

- Zu wenig Bewegung

Mangelnde körperliche Aktivität macht den Darm träge. Die Verdauung gerät ins Stocken. Wer sich zu selten bewegt, hat schlaffe Bauchmuskeln. Diese sind aber nötig, um die Darmtätigkeit anzuregen. Wenig Bewegung begünstigt auch die Entstehung von Gallensteinen.

- Zu hastig essen

Auch zu schnelles Essen tut dem Magen-Darm-Trakt nicht gut. Wer schlingt, riskiert, einen Blähbauch. Grund: Schnellesser schlucken mehr Luft, was ein Aufblähen des Magens zur Folge hat. Entweicht die Luft, können Blähungen oder Aufstoßen die Folge sein.