So reduzieren Selbstgespräche Stress

Leichter durch Job

So reduzieren Selbstgespräche Stress

Selbstgespräche im Job sind unterschätzte Methode für Stressabbau.

Selbstgespräche am Arbeitsplatz sind eine sehr wirksame Methode, um Stress und Probleme am Arbeitsplatz abzubauen. Das hat Professor Hans-Dieter Hermann von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken auf der FIBO, Fachmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit klargestellt.

"Das ist eine sehr unterschätzte Methode“, so Hermann. Das ist nicht erstaunlich, denn die anderen Kollegen am Arbeitsplatz werden wohl staunen und den Mitarbeiter für ziemlich skurril halten. Doch Professor Hermann schwört auf diese Technik. Ob diese Selbstgespräche laut, leise oder lediglich in Gedanken geführt werden, ist eher nebensächlich. Sätze wie "Das schaffe ich schon" oder "Langsam, ich gehe Schritt für Schritt vor" helfen dabei, den Druck bei der Arbeit abzubauen oder sogar von vornherein zu vermeiden.

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Haferflocken
Wer morgens ein Müsli mit Haferflocken genießt, ist tagsüber weniger anfällig für Stress. Das liegt am im Hafer enthaltenenTyrosin, das der Körper teilweise zu Dopamin umwandelt. Das verbessert die Konzentration und auch die Stimmung. Enthaltene Ballaststoffe machen lange satt und beugen nachmittägliche Heißhungerattacken vor.

Es komme darauf an, solche Denkvorgänge zuzulassen und sie auch zu artikulieren. Selbstgespräche können Mut machen, das Selbstbewusstsein stärken und auf diese Weise helfen, Druck und Stress am Arbeitsplatz auszuhalten und zu mildern.

Selbstgespräche zur Stressbewältigung   
Wer sich über einen Kollegen geärgert hat, kann mit einer gemurmelten Äußerung wie "Der kocht auch nur mit Wasser" seinem Ärger Luft machen. Ein solcher Satz beugt Aggressionen vor, dient als Ventil und hilft bei der Bewältigung des Ärgers. Mit solchen und ähnlichen Selbstgesprächen können sich die Betroffenen beruhigen und Wut, Ärger und Frust in positives Handeln umwandeln. Stress kann nach den Erkenntnissen von Professor Hermann, der auch als Sportpsychologe für die Fußball-Nationalmannschaft tätig ist, zu einer ganzen Reihe von Krankheiten beitragen.

Zusammenhang zwischen Stress und Krankheiten
Kopf- und Rückenschmerzen oder Verspannungen der Muskeln als Folge von ständiger Belastung sind allgemein bekannt. Doch auch Depressionen, Krankheiten des Herzens, Kreislaufbeschwerden und Diabetes werden durch Stress begünstigt oder auch ausgelöst. Infektionskrankheiten können vermehrt bei Belastung auftreten. Experten gehen davon aus, dass der Stress die Tätigkeit des Immunsystems negativ beeinflusst und dass auf diese Weise Bakterien, Keime und Viren leichtes Spiel haben. Professor Hermann sagt ganz deutlich, dass der Stress gleich nach den Rückenleiden die zweithäufigste Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit ist. Viele Unternehmen haben die wachsende Problematik bereits erkannt und versuchen, dem Stress einen Riegel vorzuschieben.