So unterdrückt Grehlin den Hunger

Hormon entscheidet

So unterdrückt Grehlin den Hunger

Das Hungergefühl wird über ein komplexes System gesteuert, an dem der Hypothalamus und die Großhirnrinde beteiligt sind. Aber auch Hormone spielen dabei eine Rolle. Forscher der MedUni Wien haben nun nachgewiesen, dass Ghrelin, ein Hormon aus dem Magen-Darm-Trakt, bei Dicken und Dünnen Menschen unterschiedlich reguliert wird und so zu Gewichtsabweichungen beitragen kann.

Das Team rund um Anton Luger hofft, dass ihre Arbeit dabei helfen könnte, sehr dünne und schwache Menschen wie Tumor-Patienten oder Ältere zum Essen anzuregen, so eine Aussendung am Montag. Darüber hinaus könnten Substanzen, die am Rezeptor als Antagonisten, also als Gegenspieler des Hormons wirken, bei Übergewichtigen das Hungergefühl vermindern. Ghrelin und andere Regulatoren des Appetits beeinflussen auch den Energiehaushalt und haben somit einen doppelten Effekt.

In der Zwischenzeit können Sie hier lesen wie viel Heilkraft in unseren Lebensmitteln steckt:

So wirken die bioaktiven Substanzen in unserer Nahrung: 1/10
Carotinoide Die wichtigsten darin vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe: Beta-Carotin, Lykopin, Lutein, Rutin Wirkung: Antioxidativ, antikrebsaktiv, schützen Augen vor grauem Star Hier zu finden: Karotten, Tomaten, Grünkohl, Kürbis, Marillen, Paprika, Brokkoli, Blattsalate, Rote Beete
Polyphenole Die wichtigsten darin vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe: Flavonoide, Phenolsäure, Phytoöstrogene, EllagsäureWirkung: antikrebsaktiv, antioxidativ, blutdrucksenkend, entzündungshemmend, immunstärkendHier zu finden: Beeren, Äpfel, Grüntee, Kakao, Rotwein, Dinkel, Rotkohl, Radieschen, Auberginen, Kirschen, Walnüsse, Trauben, Leinsamen, Soja
Phytosterine Cholesterinähnliche Pflanzenbestandteile, in fettreichen Pflanzen vorkommendWirkung: antikrebsakiv, cholesterinsenkendHier zu finden: Sonnenblumenkerne, Sesamsaat, Nüsse, Getreidekeime, Sojaöl
Saponine Bitter schmeckende PflanzensubstanzenWirkung: antikrebsaktiv, cholesterinsenkend, entzündungshemmend, antimikrobiellHier zu finden: Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen), Spargel, Spinat, Hafer, Rote Beete, Kräuter (Salbei, Thymian, Rosmarin)
Glucosinolate Schwefelartige Verbindungen (z.B. Senföle) mit charakteristischem GeschmackWirkung: antikrebsaktiv, antimikrobiell, cholesterinsenkend, antioxidativHier zu finden: Kohlgemüse, Rettich, Radieschen, Kresse, Senf, Sauerkraut, Meerrettich, Beeren
Curcuminoide Stark gelbfärbender Farbstoff aus dem Wurzelstock des GelbwurzesWirkung: antikrebs-aktiv, antiviral, cholesterinsenkend, antioxidativHier zu finden: Kurkuma
Protease-Inhibitoren Hemmen eiweißabbauende EnzymeWirkung: antikrebs-aktiv, entzündungshemmend, antioxidativHier zu finden: Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen), Getreide
Terpene Aromastoffe wie Limonen oder Carvon aus Kümmel, Anethol aus Anis, Menthol etc.Wirkung: antikrebsaktiv, antimikrobiell, lindernde Wirkung bei VerdauungsbeschwerdenHier zu finden: Gewürze (Koriander, Kümmel, Anis), Kräuter (Petersilie, Basilikum), Zitrusfrüchte, Weintrauben
Sulfide Aromastoffe, SchwefelverbindungenWirkung: antikrebsaktiv, antimikrobiell, entzündungshemmend, antioxidativ, immunstimulierend, lipidsenkend, gefäßerweiterndHier zu finden: Lauchgewächse (Knoblauch, Zwiebel, Porree/Lauch, Schnittlauch, Frühlingszwiebel) - in rohem Zustand wirkungsvoller!
Vitamin D Fettlösliches VitaminWirkung: antikrebsaktiv, knochenstärkendHier zu finden: Champignons, Mohn, Sesam

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