So ticken Sie wieder richtig

Früher aufstehen

So ticken Sie wieder richtig

Die Tage werden länger: Am kommenden Wochenende – in der Nacht von Samstag auf Sonntag – beginnt die Sommerzeit und die Zeiger der Uhr werden eine Stunde vorgestellt. Damit kommt aber auch unser Biorhythmus aus dem Gleichgewicht. Studien zeigen: Die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit erhöht das Risiko für Herzinfarkte. „Wir sind auf einen 24-Stunden-Rhythmus getaktet“, erklärt Bernd Saletu, Leiter des Schlaflabors im Rudolfinerhaus.

Die innere Uhr kommt aus dem Gleichgewicht
Die innere Uhr sitzt im sogenannten Suprachiasmatischen Nucleus, einer Stelle über dem Sehnerv. Sie sorgt dafür, dass wir morgens wach und abends müde werden. Zeitumstellungen und Flugreisen (Jetlag) bringen den Taktgeber durcheinander. Experten raten, in den folgenden Tagen den Rhythmus langsam umzustellen, um den Körper Schritt für Schritt an die Sommerzeit anzupassen.

„Wer Einschlafprobleme hat, sollte aber nicht zu Schlaftabletten, sondern zu pflanzlichen Mitteln greifen“, rät Manfred Walzl, Schlafexperte aus Graz.

So vermeiden Sie das große Gähnen 1/5
Bettruhe Gehen Sie schon in den Tagen 15 bis 30 Minuten früher schlafen.
Entspannt Ärgern Sie sich nicht, wenn Sie nicht gleich einschlafen können – das ist kontraproduktiv.
Licht Der Taktgeber für die innere Uhr ist Licht. Verbringen Sie in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung viel Zeit im Freien.
Askese Verzichten Sie auf Tee, Kaffee und Energydrinks, vor allem nachmittags.
Hilfe Zum leichteren Einschlafen können Sie Mittel mit Baldrian und Hopfen oder Präparate mit Melatonin aus der Apotheke einnehmen.

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