So sieht der Fötus einer Raucherin aus

Alarmierende Bilder

So sieht der Fötus einer Raucherin aus

Neue Bilder belegen die negativen Auswirkungen vom Nikotinkonsum während der Schwangerschaft.

30 bis 40 Prozent aller Mangelgeburten und bis zu 14 Prozent aller Frühgeburten werden durch Rauchen verursacht: Dass Nikotinkonsum während der Schwangerschaft sich auch langfristig auf die Gesundheit eines Kinder auswikt, ist keine Neuigkeit. Wenn Schwangere regelmäßig rauchen, lassen die Blutgefäße nicht ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe für die Versorgung des Fötus durch. Das Kind erhält von beidem zu wenig und bleibt im Wachstum zurück.

Neue Ultraschallbilder zeigen, wie sich das Rauchen auf die Entwicklung des Kindes auswirkt: 

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Im Ultraschallvergleich sieht man oben das Kind einer Raucherin, unten den Fötus einer Nichtraucherin.  Dr. Reissland (Durham Universität) hat bei 20 Schwangeren in der 24., 28., 32. und 36. Woche Ultraschalluntersuchungen vorgenommen. Auffallend war, dass die Babys der rauchenden Müttern auch im fortgeschrittenen Stadium ihre Gesichter berührten – ein deutliches Hinweis darauf, dass sich die Kinder langsamer entwickelten. Im normalen Verlauf einer Schwangerschaft berühren Föten ihren Kopf immer seltener. Dr. Reissland deutet diesen Umstand als Hinweis auf eine Störung in der Entwicklung. Vier der 20 untersuchten Schwangeren rauchten bis zu 14 Zigaretten am Tag.