Verdauung, Heilung und Zunehmen

So lange dauern Prozesse im Körper

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Trinken:

Durchschnittlich dauert es eine Stunde, bis getrunkene Flüssigkeit vom Bauch in die Blutbahn absorbiert, von den Nieren gefiltert und durch die Blase als Urin wieder ausgeschieden wird, so das Royal Hampshire County Hospital im englischen Winchester. Kaffee und Tee gelangen nicht wie häufig angenommen schneller durch Körper, sondern enthalten Stoffe, die die Blase stimulieren und den Harndrang vermehren. Alkohol wie etwa Bier ist dagegen tatsächlich harntreibend und führt dazu, dass mehr Urin produziert wird.
 

Verdauung: Rund 24 Stunden

Auch wenn das Essen vergleichsweise schnell erledigt ist, brauchen Nahrungsmittel bis zu einen Tag, bis sie am Ende ihres Weges durch den Körper wieder ausgeschieden werden. Sobald die Nahrung den Magen erreicht, wird sie mit Hilfe der Magensäure zerkleinert. Je größer und fettiger die Mahlzeit, desto länger dauert der Verdauungsprozess dementsprechend, so das Londoner University College Hospital.


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Verdauung: Rund 24 Stunden


Auch wenn das Essen vergleichsweise schnell erledigt ist, brauchen Nahrungsmittel bis zu einen Tag, bis sie am Ende ihres Weges durch den Körper wieder ausgeschieden werden. Sobald die Nahrung den Magen erreicht, wird sie mit Hilfe der Magensäure zerkleinert. Je größer und fettiger die Mahlzeit, desto länger dauert der Verdauungsprozess dementsprechend, so das Londoner University College Hospital.

Ein 600-Kalorien-Mittagessen etwa verweilt zwei bis drei Stunden im Magen. Danach wird es im Dünndarm weiter verdaut und Nährstoffe herausgefiltert, bevor es nach weiteren zwei bis drei Stunden in den Dickdarm transportiert wird. Der Weg durch den Dickdarm dauert mit rund 20 Stunden mit Abstand am längsten. Anschließend wird die Nahrung wieder ausgeschieden. Wie viel Zeit die Verdauung in Anspruch nimmt, ist von Mensch zu Mensch höchst verschieden: Der ganze Prozess kann aber auch 16 bis hin zu 30 Stunden dauern.

Gewichtszunahme: Drei Stunden


Etwa eine Stunde nach der Mahlzeit gelangt das darin enthaltene Fett ins Blut und bereits nach drei Stunden ist der Großteil ins Fettgewebe rund um den Bauch gelangt, so Forschungen der Universität Oxford. Von einer Mahlzeit mit 30 Gramm Fett (so viel steckt etwa in einer Portion Lasagne) sind nach dieser Zeit etwa zwei bis drei Teelöffel Fett im Bauchgewebe zu finden. Dieses lagert sich dort aber zunächst nur vorübergehend an und wird vom Körper als Energiequelle genutzt. Essen wir jedoch zu viel, bleibt es auf den Hüften kleben, vermehrt sich und wir nehmen zu.

Wunden heilen: Bis zu zwei Jahre

Eine tiefe Wunde, wie etwa nach einer Operation, ist erst nach zwei Jahren vollkommen verheilt - auch wenn der Heilungsprozess schon Sekunden nach der Verletzung beginnt. Weniger als eine Sekunde dauert es, bis die Blutgefäße sich zusammenziehen, der Blutfluss verringert wird und die Blutgerinnung für den Verschluss der Wunde sorgt, wurde in einer Studie der Columbia University herausgefunden. Etwa drei Wochen nach der Verletzung formt sich das Narbengewebe, was sich innerhalb von bis zu zwei Jahren verdichtet und verblasst.

Blutproduktion: Bis zu sechs Wochen für 500 ml


Nach einer Blutspende oder größerem Blutverlust als Folge einer Verletzung dauert es etwa 24 Stunden, bis das Blutplasma ersetzt ist. Doch die Neubildung der roten Blutzellen, die Sauerstoff enthalten, dauert mit vier bis sechs Wochen viel länger. Daher dürfen Männer nur alle drei Monate zur Blutspende, Frauen müssen zwischen zwei Spenden sogar vier Monate pausieren. Die Pause ist für Frauen deshalb länger, weil sie einen geringeren Eisenspeicher haben, der für die Produktion der roten Blutzellen nötig ist.

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