Seuche könnte zurückgedrängt werden

Welt-Aids-Tag

Seuche könnte zurückgedrängt werden

33,3 Millionen Menschen lebten im Jahr 2009 weltweit mit HIV/Aids. Doch erstmals gibt es Anzeichen dafür, dass man die Seuche unter Kontrolle bringen könnte. Das wurde vor wenigen Tagen anlässlich des heutigen Welt-Aids-Tages (1. Dezember) von Seiten des UNAIDS-Programms festgestellt. Allerdings warten weltweit rund zehn Millionen Betroffene auf Zugang zu einer wirksamen Therapie, die auch das Infektionsrisiko senken könnte.

Weltweit haben derzeit 5,2 Millionen Menschen Zugang zu einer Behandlung gegen HIV. Bei insgesamt 33 Millionen Infizierten, gab es vergangenes Jahr 2,6 Millionen Neuinfektionen, im Jahr 2001 waren es 3,1 Millionen gewesen. Die Zahl der jährlichen Todesfälle durch die Immunschwächekrankheit reduzierte sich von 2,1 Millionen im Jahr 2004 auf 1,8 Millionen im vergangenen Jahr. Am bedenklichsten ist derzeit die Entwicklung in Osteuropa und Zentralasien. Dort hat sich die Zahl der Menschen mit HIV seit dem Jahr 2000 fast verdreifacht und erreichte die Zahl von 1,4 Millionen Personen. In Österreich sind bis Ende Oktober 2010 insgesamt 2.805 Menschen an Aids erkrankt, 1.529 davon verstorben. Die Zahl der HIV-Positiven wird mit rund 15.000 angegeben.
 

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