Schön und schlank bis zu Ostern

Frühjahrsputz

Schön und schlank bis zu Ostern

Drücken die Faschingskrapfen noch auf den Magen? Trinken Sie regelmäßig Alkohol? Waren Sie im Winter ein Bewegungsmuffel oder nehmen Sie die Anti-Baby-Pille?

Schlacken machen krank
Wenn Sie eine oder mehrere der Fragen bejahen und Sie sich zur Zeit öfter unkonzentriert, müde, zu dick oder schlecht gelaunt fühlen, dann ist jetzt eine Entschlackungskur das Richtige für Sie. „Ist das körpereigene Abwehrsystem durch wenig Bewegung und ungesunde Ernährung überlastet, so kann es die Schadstoffe und Umweltgifte nicht mehr abtransportieren. Die Schadstoffe werden als so genannte ‚Schlacken‘ im Bindegewebe abgelagert“, erklärt die Grazer Gesundheits- und Darmspezialistin Anita Frauwallner vom renommierten Institut Allergosan.

Während sich wasserlösliche Gifte vor allem im wässrigen Bindegewebe ablagern, reichern sich fettlösliche Gifte im Fettgewebe an, zu dem auch das Gehirn und das Rückenmark zählen: „Daher stehen auch verschiedene Krankheiten oder Beschwerden in Verdacht, mit diesen Schadstoffen in Verbindung zu stehen. Dazu zählen unter anderem Leistungsschwäche, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Muskelschwäche, erhöhte Infektanfälligkeit, Allergien, Neurodermitis oder Ekzeme der Haut“, weiß Gesund-Profi Frauwallner.

Sanft entschlacken
Doch der Gedanke an eine mehrwöchige, zeitintensive Entschlackungskur schreckt viele Menschen ab. Für all jene, die von Abführmitteln oder strengem Teefasten nichts wissen wollen, ist eine sanfte Frühjahrskur mit Kräutern ideal. Expertin Frauwallner: „Kräuter und Pflanzenextrakte sind eine wunderbare Möglichkeit, Schlackenstoffe los zu werden und die körpereigenen Stoffwechselorgane zu aktivieren.“ 

Tipp: Alle 24 Kräuter sind unter anderem im pflanzlichen Regulat Mikro San (erhältlich in Apotheken) enthalten. Wer vier Wochen lang täglich 30 bis 45 ml pur oder mit Wasser verdünnt davon einnimmt, reinigt auf milde, aber gründliche Weise den Darm, kurbelt den Stoffwechsel an und baut eine gesunde Darmflora auf: „Sie entschlacken, verlieren Gewicht und führen dem Körper gleichzeitig wichtige Vitamine und Nährstoffe zu“, so die Darm-Spezialistin.

Bitte entsäuern
Sie brauchen keine strenge Diät zu halten, sollten aber mehr als sonst trinken – bis zu drei Liter Wasser oder Kräutertee pro Tag. Denn: „Auch über die Nieren werden Giftstoffe ausgeschieden“, so Expertin Frauwallner. „Man kann auch nicht gut Wäsche waschen, ohne diese ordentlich nass zu machen und in Wasser zu schwemmen.“

Es ist auch ratsam, während der Frühjahrskur möglichst auf Alkohol, Kaffee und Zucker zu verzichten: „Ernähren Sie sich vorwiegend basisch. Also essen Sie reichlich Kartoffeln, Soja, Gemüse wie Spargel, Brokkoli, Karfiol, Linsen, Spinat, Fenchel, Sellerie, Zwiebeln, Kopfsalat und reife Früchte wie Bananen oder Rosinen. Meiden Sie dafür Fleisch, Geflügel, Wurst, Süßes und Weißbrot“, rät Frauwallner. Bei starker Übersäuerung – das erkennen Sie zum Beispiel an verspannten Schultermuskeln, chronischen Kopfschmerzen oder Cellulite –, hilft wasserlösliches Extrakt aus wildem Majoran (enthalten in Origanox, ab 22 Euro in Apotheken), die Schadstoffe aus dem Bindegewebe zu transportieren. Das Bitter-Extrakt führt zudem nach drei Wochen dazu, dass man befreiter atmet und „mehr Luft“ bekommt und dass Problemzonen wie Schenkel und Hüften deutlich straffer wirken. Der Osterhase wird staunen!
 

Zum Entgiften: Die 24 besten Kräuter

Verdauungsfördernd
Ananas
Enzyme regen Leber und Bauchspeicheldrüse an. So wird verhindert, dass „schwere“ Mahlzeiten im Magen und Darm liegen bleiben.

Heidelbeeren
Enthalten viele Anthocyane. Diese binden freie Radikale, die bei oxidativem Stress entstehen. Gerbstoffe entgiften den Darm.

Entzündungshemmend
Angelika
Wirkt abwehrsteigernd, gegen Blähungen, bei 
Erkältungskrankheiten, Magenschwäche, Verstopfung und auch bei Migräne.

Himbeerblätter
Enthalten viel Vitamin C , Kalzium und 
Eisen. Sollen auch eine sichere Geburt ermöglichen.

Ingwer
Universelle Arznei, hilft bei vielen Krankheiten und sehr gut gegen Übelkeit.

Salbei
Wirksam bei Heiserkeit , Entzündungen im Mund, und Wechselbeschwerden.


Antioxidativ
Weintrauben

Resveratrol hält die Zellen jung und aktiv.

Thymian
Wirkt heilend auf die Atmungsorgane, beruhigend und schmerzstillend.


Für die immunabwehr
Grapefruit

Senkt LDL-Cholesterin und hilft bei Akne, Entzündungen oder Gastritis.

Hagebutten
Hilft dank Vitamin C bei Husten, Schnupfen.

Holunder
Fördert das Schwitzen, um Krankheiten „auszutreiben“.


Für flachen Bauch
Anis

Wirkt entspannend, harntreibend, krampflösend.

Basilikum
Seine ätherischen Öle wirken wassertreibend und verdauungsfördernd.

Dille
Hat beruhigende Wirkung auf den Darm, entspannt.

Fenchel
Entkrampft Magen und Darm, regen zudem die Leber- und Nierentätigkeit an.


Krampflindernd
Olivenblätter

Helfen bei Blutdruckschwankungen, Herzklopfen und Ödemen.

Oreganum
Gut zu Entgiftung, wirkt entkrampfend.

Rosmarin
Wirkt antibakteriell,krampflösend, pilztötend und hilft bei niedrigen Blutdruck und nervöser Unruhe.

Rotbusch
Hilft gegen Schlaflosigkeit, Hautekzeme und bei Entzündungen.

Schwarzkümmelsamen
Wirkt allgemein anregend, antibakteriell, blutdrucksenkend, blutzuckersenkend, galletreibend, harntreibend und verdauungsfördernd.

Pfefferminze
Hilft bei Blähungen, Durchfall, Gallenbeschwerden, Magenschmerzen, Übelkeit, Brechreiz, Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen.


Wohltuend
Süßholz

Hilft gegen Husten, Magenbeschwerden und Kopfschmerzen. Stärkt niedrigen Blutdruck und hat blutreinigende Wirkung.

Rotklee
Hilft bei den typischen Symptomen der Wechseljahre wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Nervosität und Reizbarkeit.

Ling Zhi
Der „König der Heilpilze“ bremst den Alterungsprozess und aktiviert die Immunabwehr des Körpers.

Autor: Kristin Pelzl-Scheruga
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