Kaffee-Süchtige sterben früher

Koffein Kick

Kaffee-Süchtige sterben früher

Eine Studie belegt nun: Der Muntermacher kann schnell zur Gesundheitsfalle werden!

Wer kennt das nicht? Die heißen Sommer-Nächte lassen einen einfach nicht zur Ruhe kommen und obwohl der Ventilator auf Hochtouren läuft kann man kann sich schon mit vier Stunden Schlaf glücklich schätzen. Den Vorgesetzten kümmert das allerdings ziemlich wenig und so greifen die meisten zu Wachmachern – bevorzugt Kaffee. Dass dieser munter macht und in einer gewissen Menge gesund ist, ist bekannt. Nun hat eine Studie aber herausgefunden, dass mehr als vier Tassen pro Tag das Risiko auf einen frühzeitigen Tod erhöhen!

Kaffee-Sucht kann vererblich sein
Dies gilt allerdings nur für die unter 55-jährigen. Alle, bei denen die Kaffee-Sucht schon in der Familie liegt, sind besonders gefährdet. Das Risiko durch den Koffein-Kick eine geringere Lebenserwartung zu haben, stieg bei Männern und Frauen unter 55 Jahren um 56 Prozent.  Warum der Konsum des Wachmachers auf die Menschen, die älter als 55 sind, nicht dieselbe Wirkung hat konnte die Studie jedoch nicht herausfinden. Generell zeigen die Ergebnisse allerdings: 28 Tassen Kaffee pro Woche gelten als unbedenklich. Alle, die über diesem Maß liegen sollten ihren Konsum reduzieren!

Zu hoher Blutdruck und sogar Herzerkrankungen
Außerdem ist bekannt, dass Kaffee in zu hohen Mengen den Adrenalin-Spiegel, die Insulin Aktivität und den Blutdruck erhöht und sogar das Risiko Herzerkrankungen oder Demenz zu bekommen drastisch steigert. Also, wenn Sie merken, dass Sie über dem gesunden Limit liegen, greifen Sie doch eher zu kaltem Wasser, dies ist erfrischender und bei den zur Zeit herrschenden Temperaturen sowieso besser!

Die 20 größten Kaffee-Mythen 1/20
Mythe 1 - Kaffee weckt richtig auf
Stimmt. Koffein ist ein mildes Stimulans, das Wachheit, Konzentration und geistige sowie körperliche Leistungsfähigkeit erhöhen kann. Koffein beschleunigt die Reizverarbeitung und die Informationsprozessierung. Koffein (mehr als 3 mg/kg Körpergewicht) verzögert das Einschlafen und die Schlafdauer.