Studie

Junge Väter sind anfälliger für Depressionen

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Männer die in ihren 20ern Väter werden, haben ein erhöhteres Risiko für Depressionen.

Nicht nur Mütter, auch Väter haben ein erhöhtes Risiko für Depressionen, besonders jene, die in ihren 20ern Kinder zeugen. Das Risiko depressiv zu werden wäre laut einer neuen Studie in den ersten 5 Lebensjahren des Kindes bei Vätern, deren durschnittliches Alter 25 war, um 68% höher. "Es sind nicht nur Mütter die nach einer Geburt auf Depressionen getestet werden sollten, Väter haben ebenso ein erhöhtes Risiko. Postnatale Depressionen wirken sich auf Kinder schädlich aus, besonders in den ersten Jahren der Eltern-Kind-Beziehung.", so Professor Craig Garfield von der Northwestern University in Chicago.

Frühere Studien zeigen, dass depressive Väter öfter handgreiflich werden, weniger mit den Kindern interagieren und nachlässiger sind. Verglichen mit Kindern nicht depressiver Väter haben ihre Kinder ein höheres Risiko für Sprachprobleme und Verhaltensprobleme, sowie häufigere Defizite bei der Leseentwicklung.

"Dies sollte ein Weckruf für alle sein, die einen jungen Mann kennen, der gerade Vater geworden ist.", so Dr. Garfield. Postnatale Depressionen bei Vätern sind bei Männern zwar deutlich geringer als bei Frauen, hängen bei Männern aber vor allem mit den Kosten für das Kind, einer veränderten Partnerschaft und Angst vor Verantwortung zusammen.

Die 10 häufigsten psychischen Erkrankungen 1/10
Platz 1: Angststörungen
Geht man von der Häufigkeit der Erkrankungen aus, dann muss man klar sagen, dass Angst ein wesentlicher Faktor der Gesellschaft darstellt. Fast 30 Prozent der Menschen leiden im Laufe ihres Lebens an einer Angststörung. Elf Prozent sind dabei die ‚einfachen Phobien‘ , also die Angst vor bestimmten Dingen. Weitere 13 Prozent sind ‚soziale Phobien‘ und fünf Prozent die ‚Agoraphobie‘, also die Angst vor weiten Plätzen.
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