US-Studie

Hirnscan sagt Mathe-Talent voraus

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Ein Scan des Gehirns sagt voraus, wie gut man Mathematik kann.

Manche Kinder sind echte mathematische Naturtalente, andere tun sich hingegen richtig schwer. Sind sie einfach zu faul zum Lernen? Nein, sagen jetzt US-Forscher. Das kann auch am Gehirn liegen.

In einem Scan des Gehirns kann man sehen, wie stark Kinder von einem individuellen Mathematik-Trainingsprogramm profitieren. Das berichten US-Wissenschaftler im Fachblatt Proceedings der Akademie der Wissenschaften. So ist zumindest ein Teil der Matheleistungen im Gehirn erkennbar. Besonders die Größe und die Vernetzung des Hirnteils Hippocampus geben Auskunft darüber, welche Fortschritte die Schüler machen werden.

Die Untersuchung
Die Forscher der Stanford University School of Medicine hatte in einer Studie 24 Schüler im Alter von acht Jahren untersucht. Die bestimmten zunächst mit einem Kernspintomographen die Größe und Aktivität verschiedener Hirnbereiche. Auch eine Reihe anderer Daten wie etwa der IQ, die Lesefähigkeit oder die Gedächtnisleistung wurden in der Untersuchung berücksichtigt. Die Kinder bekamen einen achtwöchigen Mathematik-Einzelunterricht, im dem grundlegende Mathe-Kenntnisse trainiert wurden.

Das Ergebnis
Alle Kinder verbesserten sich durch den Einzelunterricht. Sie rechneten schneller, effizienter und machten weniger Fehler. Aber nicht alle verbesserten sich gleich stark. Die Forscher suchten nun nach möglichen Zusammenhängen mit den Faktoren, die sie zuvor erhoben hatten. Das Ergebnis: Ein Kind, das einen hohen IQ hat oder gut lesen kann, profitiert nicht automatisch besonders stark von der Nachhilfe. Die Forscher fanden aber einen Zusammenhang zwischen dem Volumen des Hippocampus sowie seiner Vernetzung mit anderen Gehirnregionen und dem Trainingserfolg.

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