Die größten Zecken-Mythen

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1. Zecken fallen nur von Bäumen

Dass Zecken nur von Bäumen auf ihre Wirte fallen, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Die Blutsauger halten sich vielmehr in hohen Gräsern und im Unterholz in einer Höhe von bis zu 1,50 Meter auf. Entsprechend sollte bei Spaziergängen geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosen getragen werden.

2. Zecken mit Öl und Klebstoff entfernen

Keine Zeckenbeseitigung mit Hilfe von Öl und Klebstoff! Die Zecke wird dadurch zwar erstickt, gibt aber im Todeskampf vermehrt Viren (FSME) und Bakterien (Borreliose) in die Blutbahn ab. Die Zecke sollte nur mit einer Zeckenpinzette oder ärztlich entfernt werden.

3. Zecken müssen sofort entfernt werden

Ruhe bewahren! Denn wenn Zecken zu abrupt von der Haut entfernt werden, können Teile ihres Körpers abreißen und zu Infektionen führen.

4. Infektionen durch Zecken gibt es nur in Risikogebieten

Infizierte Zecken gibt es überall. Es ist also auch überall von möglichen Infektionen auszugehen.

5. Zecken gibt es nur im Hochsommer

Irrtum! Die Spinnentiere lieben Temperaturen von 10 bis 25 Grad Celsius und feuchtes Wetter.

6. Zecken beißen ihren Wirt

Stimmt nicht! Zecken stechen mit ihrem scherenartigen Mundwerkzeug. Die Spinnentiere reißen damit die Haut auf und graben mit ihrem Stechrüssel eine Art Grube ind das Gwebe. Diese läuft dann mit Blut voll und wird von dem Tier immer wieder abgesaugt.

7. Die Impfung schützt vor allen Zecken-Krankheiten

Gefährlicher Irrtum! Vor Borreliose schützt eine Zecken-Impfung leider nicht. Sie schützt nur vor FSME.