Die besten Figur-Tipps für den Advent

...

1. Gesunde Basis

Achten Sie jetzt auf eine gesunde Basisernährung mit viel saisonalem Obst und Gemüse: Dann sind auch kleine Ausrutscher kein Problem. Wichtig: Auf keinen Fall das Frühstück ausfallen lassen! „Sie riskieren sonst, dass Sie früher oder später erst recht über die Keksdose herfallen“, warnen Ursula und Julia Pabst.

2. Clever wählen

Kekse sind nicht gleich Kekse: „Lebkuchen ist viel fettärmer als Kekse aus Mürbteig, wie etwa Vanillekipferl. Lebkuchen, verziert mit Nüssen, können in kleinen Mengen sicher ohne Reue genossen werden“, wissen die Figur-Expertinnen.

In MADONNA verraten sie köstliche Adventbäckereien, die mit vielen gesunden Zutaten punkten – wie etwa Karotten in Advent-Muffins oder Äpfel, Datteln, Nüsse und Feigen im gesunden Apfelbrot.

3. Gesund naschen

Freilich: Auch ein Vanillekipferl mit 50 Kalorien klingt zunächst harmlos: „Doch meist bleibt es nicht bei einem. Und isst man mehr, nimmt man schnell so viel Energie zu sich, wie in einer ganzen Hauptmahlzeit steckt“, warnen Ursula und Julia Pabst. Wer also gesund naschen will, greift am besten zu Mandarinen, Nüssen (aber nicht mehr als eine Handvoll pro Tag) oder Maroni. Empfehlenswert sind auch Bratäpfel: Sie versprühen Advent-Flair, fallen aber nicht so ins Gewicht – vor allem wenn man sie als vollwertiges Abendessen einrechnet.

4. Slim Tricks

Überlegen Sie vor einem Besuch am Christkindlmarkt oder vor einer Adventjause, welche Genüsse Ihnen besonders wichtig sind. Genuss hat nichts mit Menge zu tun: Sie müssen nicht überall zuschlagen! Auch wichtig: Nehmen Sie sich Zeit. Ob Maroni oder Kekse: Essen Sie nicht im Gehen und genießen Sie jeden Bissen!

 

5. Was trinken?

Vorsicht auch bei den Heißgetränken: Statt heißer Schokolade mit Schlagobers und Rum oder Punsch lieber ein Glas Glühwein (enthält weniger Zucker und Hochprozentiges als Punsch) oder noch besser Alkoholfreies wie Tee oder Gewürz-Chai-Latte genießen! Top für die Figur: ein entschlackendes Heißgetränk mit Ingwer.

6. Gewichtsprobleme

Sie ernähren sich bewusst und gesund, machen regelmäßig Bewegung – kämpfen aber dennoch erfolglos gegen Übergewicht? Und das nicht nur im Advent, sondern bereits seit längerer Zeit?

Dann kann es gut sein, dass Ihr Bakterienhaushalt im Darm aus dem Gleichgewicht geraten ist: „Es gibt tatsächlich Menschen, die aus jedem Salatblatt Kalorien speichern“, erklärt die Grazer Gesundheits- und Darmspezialistin Anita Frauwallner das Phänomen. Bei diesen Menschen kommt eine bestimmte Bakterienart häufiger vor: Studien zeigen, dass bei Menschen mit Übergewicht die Bakteriengruppe der sogenannten Firmicutes (im Vergleich zu den Bacteroidetes) überwiegt. Die Konsequenzen: Diese Firmicuten verhalten sich im Darm so, als müssten sie für schlechte Zeiten Nahrung im Körper bunkern. Expertin Frauwallner: „Diese Abnehmbremsen holen aus dem Essen jede einzelne Kalorie heraus, wodurch sich das Übergewicht trotz eingeschränkter Kalorienzufuhr einfach nicht reduziert.“

Übeltäter
Diese Bakterien haben sogar die Fähigkeit, selbst für den Organismus Unverdauliches – wie etwa Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate – abzubauen. Dadurch entstehen im Darm viele kleine Kohlenhydrate und diese nimmt der Mensch zusätzlich mit den gegessenen Kalorien auf. „Somit verlieren alle Nährwerttabellen ihre Gültigkeit und jedes Kalorienzählen führt zu einer falschen Summe. Denn diese unbewusste, versteckte Aufnahme kann sich mit einer bis zu 12 Prozent erhöhten Kalorienmenge auswirken – und das Tag für Tag!“, verdeutlicht Frauwallner.
Und das ist noch nicht genug der Heimtücke dieser Übeltäter: Denn je mehr kleine Kohlenhydrate sich im Darm befinden, desto besser können sich die Firmicutes im Darm verbreiten – und desto ferner rückt das Wunschgewicht.

 

Schlank-Tipp

Die gute Nachricht: Spezielle Pro- und Präbiotika (wie Omni Biotic Metabolic®, in Apotheken) tragen schnell zur positiven Veränderung der Darmflora bei. Ernährt man sich dann auch noch bewusst, kann der Weg zum Wunschgewicht erfolgreich beschritten werden.