Die 10 wichtigsten Homöopathie-Fragen

Heilen mit der Natur

Die 10 wichtigsten Homöopathie-Fragen

Magie des Nichts. Die Homöopathie ist eine der populärsten Heilmethoden. Sie setzt auf winzigste, oft kaum messbare Dosierungen. Wir wollten wissen: Wie wirkt sie? Wogegen hilft sie? Und wie kann ich mich damit selbst heilen?

Heilung oder schlichtweg Humbug? Bei der Homöopathie scheiden sich die Geister. Tatsache ist: Es gibt sie schon lange. Und: Die Homöopathie zählt in Österreich zu den beliebtesten komplementärmedizinischen Methoden und wird von vielen Ärzten erfolgreich angewendet. In Apotheken wiederum sind homöopathische Komplexmittel Bestseller, weil darin auf die jeweilige Erkrankung zugeschnittene Inhaltsstoffe sinnvoll kombiniert werden.

Sanfte Lehre. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts veröffentlichte der deutsche Arzt Samuel Hahnemann seine Erkenntnisse, wonach pflanzliche, tierische und mineralische Naturstoffe besonders wirkungsvoll in hoher Verdünnung zur Stärkung der körpereigenen Selbstheilungskräfte verwendet werden können. Klingt verwirrend? Wir klären auf:

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1. Welche Grundsätze hat die Homöopathie?
Der wichtigste lautet: „Ähnliches mit Ähnlichem heilen.“ Das heißt: Ein Heilmittel gilt als richtig, wenn es bei Gesunden ähnliche Symptome hervorruft wie die, an denen der Kranke leidet. „Wenn jemand zum Beispiel nicht schlafen kann, hilft ihm Coffea (Kaffee). Bei tränenden Augen kommt Allium cepa (Zwiebel) zum Einsatz“, erklärt die Wiener Allgemeinmedizinerin und Homöopathin Dr. Birgit Kapfinger-Bruckner.