Das sind die besten Sprichwörter:

Das sind die besten Sprichwörter:

Angst ist ein schlechter Ratgeber

Aus Angst heraus handeln, wenn die inneren Alarmglocken läuten – etwa bei einem drohenden Beziehungs-Aus, lässt uns anders tun und handeln. Der Volksmund weiß, dass eine ängstliche Ausgangslage nicht günstig ist. Besinnen Sie sich bevor Sie Entscheidungen treffen!

Die Zeit heilt alle Wunden

Die genannten „Wunden“ im  Sprichwort beziehen sich auf Emotionales, wo Pflaster und Wundauflagen versagen. Wer sich aber an seiner seelischen Verletzung festklammert, hat gute Chancen bis ans Ende seiner Tage mit einem wunden Punkt zurechtkommen zu müssen. Die Zeit heilt nicht, aber immerhin: Sie bietet Raum für Linderung.

Wer rastet, der rostet

Wer nicht ständig rastet, sondern sich viel bewegt, kräftigt seine Muskulatur und verbrennt selbst im Sitzen oder Liegen und im Schlaf mehr Energie. Heute bewegen wir uns im Schnitt nur noch 600 Meter täglich – Ende des 19. Jahrhunderts waren es etwa 15 Kilometer, die sich der Mensch täglich voran bewegen musste. Fazit: Viele Zivilisationskrankheiten entstehen durch Bewegungsmangel – Das Sprichwort stimmt also!

Ein Indianer kennt keine Schmerzen

Indianer kennen genauso Schmerzen wie Nicht-Indianer. Der Mythos vom knochenharten Wilden, vom echten Kerl hat wohl Hollywood erfunden bzw. eine Stelle von Karl Mays „Der Schatz im Silbersee“ anders interpretiert, in der es um rituelle Schmerzerfahrungen der Ureinwohner Amerikas geht. Schöner ist der Satz „Ein Indianer kennt keine Schmerzen“ um Tränen von Kindern zu trocknen als „Du Heulsuse, stell dich nicht so an!“.

Alter schützt vor Torheit nicht

Wie wahr: Selbst der vitalste Narr wird halt nicht jünger. Angeblich geht der Spruch auf Shakespeares Drama „Antonius und Cleopatra“ zurück. Die Alternsforscherin Ursula Staudinger meint dazu: „Wir müssen auch im historischen Vergleich untersuchen, was mit Alten passiert, die immer noch gedrängt werden oder für die es stets Anreize gibt, sich mit Neuem wirklich ernsthaft auseinanderzusetzen.“ Derzeit gilt aber wohl, dass Alter vor Torheit nicht schützt.