Burnout: So kommt es gar nicht erst dazu!

Wie Sie sich wieder rundum wohlfühlen

Burnout: So kommt es gar nicht erst dazu!

Immer mehr Menschen fühlen sich ausgebrannt! Stress am Arbeitsplatz, Unzufriedenheit im Privatleben: Wer nicht rechtzeitig die Notbremse zieht, steckt in der Burnout-Falle und diese endet mit dem totalen Zusammenbruch. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten Sie die Warnsignale so früh wie möglich erkennen und ernst nehmen.

Massenphänomen Burnout
Immer mehr Menschen leben unter dem andauernden Druck, immer mehr arbeiten zu müssen, beinahe unmögliche Leistungen zu bringen und unrealistische Erwartungen an sich selbst zu stellen. Die Folge ist Burnout! Es vereinfacht die körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund stressbedingter Überlastung und ist mittlerweile zu einem Massenphänomen geworden. Psychische Störungen sind immer öfter der Grund für Arbeitsunfähigkeit.

Die Burnout-Notbremse 1/5
Selbsterkennung
„Menschen sind vor allem Negativdenker. Das ist biologisch sinnvoll, jedenfalls war es das früher“, so Anti-Stress-Expertin Dr. Trettin. Gefahren sollten mit einem Einschuss von Adrenalin und Kortisol signalisiert werden und uns zum Kampf bereit machen. Heute lösen die einfachsten Dinge dieselben Stressreaktionen aus und das mitunter hunderte Male an einem einzigen Tag.
Kritik
Uns fällt es oft wahnsinnig schwer auf Kritik in der Arbeit, Hektik im Büro oder auf schlecht gelaunte Kellnerin im Restaurant zu reagieren. „Entscheidend ist: Wenn wir – etwa bei dröhnender Musik aus der Nachbarwohnung – spontan immer die gleichen negativen Assoziationen haben und entsprechend mit Ärger reagieren, legt unser Gehirn stabile, schnelle Nervenbahnen für solche Reaktionsmuster an. Und diese Datenautobahnen nutzen wir, leider, mit Vorliebe“, so die Expertin.
Lernfähig
Zum Glück ist unser Gehirn jedoch dazu imstande ständig dazuzulernen und so können wir uns auch neu programmieren. Und das ist, davon sind Stressmediziner mehr denn je überzeugt, die einzige Möglichkeit, uns dauerhaft aus der Stressfalle zu befreien. Sport oder gesunde Ernährung kann diesen Lernprozess unter anderem unterstützen, wobei beides angeblich nur die Symptome behandelt. Daher muss die Veränderung im Gehirn beginnen.
Der Masterplan
Die Expertin hat hierfür einen Masterplan entwickelt. Ein Beispiel: Sie stecken im Stau, bevor sie nun jedoch in Stress geraten, weil sie eventuell zu spät zu einem Termin kommen, stellen Sie sich die Frage: Habe ich Einfluss auf die Situation? Nein. Wenn Sie sich aufregen, schaden Sie sich damit nur selbst. Wichtig ist es, in so einer Situation das eingefahrene Reaktionsmuster zu vergessen und ab sofort in Lösungen zu denken. Kündigen Sie im Büro die Verspätung an und hören sie einfach der Musik zu, so kommen Sie auch ohne unnötigen Stress garantiert ans Ziel.
Vergessen Sie den Ärger
Wenn sie einmal umdenken, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit die positive Lösung des Problems auch beim nächsten Mal wieder abzurufen. Positive Lösungen helfen dem Wohlbefinden. Stresssituationen können nur von einem selbst bewusst wahrgenommen. Man kann folglich auch nur selbst aus alten und ungesunden Denkmustern ausbrechen und neue Verhaltensweisen annehmen.

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