Unwohlsein

Blähbauch-Alarm: 5 mögliche Ursachen

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Sie können ausschließen, dass Sie schwanger sind und die Waage zeigt auch nicht mehr Gewicht als sonst an – trotzdem passt das Gewand nicht richtig. Was könnte der Grund sein?

Reizdarm-Syndrom
Beim Reizdarm-Syndrom handelt es sich um eine funktionelle Darmerkrankung (der Darm selbst ist völlig in Ordnung, nur die Funktion ist beeinträchtigt), bei der leider nur die Symptome, nicht jedoch die Krankheit selbst bekämpft werden können. Anzeichen für diese Erkrankung ist ein Wechsel zwischen geblähten und „normalen“ Phasen, die von Verstopfung und/oder Durchfall begleitet werden. Abhilfe schaffen in diesem Fall probiotische Joghurts und der Verzicht auf Vollkorn-Produkte, da diese schwerer zu verdauen sind.

Flatulenz
Die Gasentwicklung im Darm ist stärker als üblich (normal sind bis zu 15 „Gasausstöße“ pro Tag), was im Alltag zu unangenehmen Situationen führen kann. Ratsam ist es in diesem Fall, auf schwer und langsam verdauliche Lebensmittel zu verzichten (z.B. Kohl, Pflaumen, Bohnen, Hülsenfrüchte…), ebenso auf den Zuckerersatzstoff Sorbitol. Gut zerkautes Essen gärt im Magen und Darm weniger als große Brocken.

Fünf Tipps für einen flachen Bauch 1/5
1. Training
Viele Frauen probieren, den Rundungen in der Körpermitte mit Sit-Ups und anderen Bauchmuskelübungen beizukommen. Das hilft leider nur begrenzt: Zwar wird der Bauch durch mehr Muskeln klarer definiert - dünner wird er aber nicht.
Um tatsächlich Fett abzubauen, ist zusätzlich regelmäßiges Ausdauertraining nötig. Walken, joggen, radeln oder schwimmen Sie dreimal wöchentlich etwa 20 bis 60 Minuten. Anfängerinnen sollten ihr Pensum langsam, aber sicher steigern. Das heißt: Anfangs nur dreimal pro Woche in langsamem Tempo 20 Minuten joggen, dann die Lauflänge nach und nach auf 60 etwas flottere Minuten steigern.
Als Trainings-Ergänzung bieten sich Sportarten wie Yoga oder Pilates an, die gezielt Kraft aufbauen und auch die Bauchmuskeln stärken.
Zusätzlich zum gezieltem Sporttreiben lautet das Motto "So viel Bewegung wie möglich": Steigen Sie Treppen, radeln Sie zur Arbeit, gehen Sie tanzen und viel spazieren!

 

Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit)
Müdigkeit, Gewichtsverlust und Bauchschmerzen sind Indikatoren für die chronische Erkrankung Zöliakie, bei der der Körper eine Unverträglichkeit gegen das Klebereiweiß vieler Getreidesorten hat. Gehen Sie bei den oben genannten Anzeichen zum Arzt und lassen Ihr Blut austesten – bei einer bestehenden Zöliakie-Erkrankung gilt es, in der Ernährung alle glutenhaltigen Lebensmittel zu streichen.

Störung/Änderung im Hormonhaushalt
Die Darmtätigkeit kann durch den Anstieg des Hormones Progesteron speziell im Stadium der frühen Schwangerschaft oder vor der Regelblutung beeinträchtigt sein. Hier hilft körperliche Betätigung (bereits ein 30-minütiger Spaziergang kann Linderung verschaffen) sowie erhöhte Flüssigkeitszufuhr, Obst und Gemüse, um einer Verstopfung vorzubeugen.

Eierstock-Krebs
Wir wollen nicht gleich den Teufel an die Wand malen, aber permanentes Bläh- und Vollheits-Gefühl, Probleme beim Wasserlassen sowie Bauchschmerzen können auf eine Krebserkrankung hindeuten. Leiden Sie unter den Symptomen und können alle anderen Ursachen ausschließen, raten wir zu einem klärenden Gespräch mit Ihrem Arzt.

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